Historische Orte und eine Landschaft aus Hügel, Bachtal und Teichen geben Krahulov ein konkretes Profil. Das Kulturareal Hradiště, örtlich „kolo“ genannt, liegt auf dem Gelände der verschwundenen Festung von Krahulov.
Kultur und Geschichte
Die verschwundene Festung von Krahulov wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründet. Das Kulturareal Hradiště verfügt über eine befestigte Fläche, die als Tanzfläche genutzt wird.
In erhöhter Lage mitten auf dem Friedhof steht die Kirche des heiligen Petrus in Ketten. Der spätromanische Bau wurde barock umgestaltet und ist als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik eingetragen. In der Kirche findet am ersten und dritten Sonntag jedes Monats um 9:00 Uhr ein Wortgottesdienst statt; am Freitag nach dem dritten Sonntag wird um 18:00 Uhr eine heilige Messe gefeiert. Änderungen vorbehalten.
Der Sad svobody in Krahulov wurde 1919 für die gefallenen Bürger angelegt.
Landschaft und Gewässer
Der Krahulovský kopec erreicht eine Höhe von 505 Metern und prägt gemeinsam mit dem Bachtal die örtliche Landschaft. Im Süden von Krahulov liegt der Teich Parný Mlýn.
Der Stařečský potok durchfließt die südlich von Krahulov gelegenen Teiche Parný Mlýn und Steklý rybník und mündet in die Jihlava. Am Teich Parný mlýn bei Krahulov wurden 25 Libellenarten festgestellt; dort gibt es zahlreiche Populationen gefährdeter Arten flacher, erwärmter Stillgewässer mit üppiger Wasservegetation.
Wege und Verbindungen
Der 49,5 Kilometer lange, gelb markierte Wanderweg Třebíčský okruh (Cesta Václava Vlastníka) führt durch Krahulov. Die Bahnstrecke Okříšky–Znojmo verläuft ebenfalls durch Krahulov und bietet eine Zugverbindung auch für Erholungsgäste der Feriensiedlung am Steklý rybník.
Weitere Orte
Weitere Ortsseiten: Číchov, Přešovice, Martínkov, Mohelno, Lesní Jakubov, Zašovice, Slavětice, Loukovice.