Obrataň: Ferienwohnungen und Ferienhäuser

File:Obrataň, kostel Narození Panny Marie Dm190353-3177 IMG 6393 2018-08-02 12.05.jpg File:Obrataň, kostel Narození Panny Marie Dm190353-3177 IMG 6393 2018-08-02 12.05.jpg Foto: Michielverbeek via Source, CC BY-SA 4.0

In Obrataň gibt es eine 1906 erbaute Schmalspurbahn, historische Bauwerke und mehrere Routen. Die Strecke nach Jindřichův Hradec ist 46 km lang und hat eine Spurweite von 760 mm. Die Schmalspurbahn ist eine touristische Attraktion und dient zugleich der regulären Verkehrsbedienung. Am Bahnhof Sudkův Důl gibt es eine romantisch gelegene Waldhaltestelle der Schmalspurbahn.

Unterwegs

Die Obrataňské okruhy umfassen Rundstrecken über 10 km, 20 km und 35 km; sie beginnen und enden jeweils in Obrataň. Durch den Ort führt außerdem die Radroute 1185 von Černovice nach Pacov. Die Umgebung von Obrataň eignet sich zum Wandern und Radfahren sowie im Winter zum Skilanglauf. Die Obrataňské okruhy sind zudem ein traditioneller österlicher Wandermarsch.

Kultur

Die einschiffige frühgotische Kirche St. Peter und Paul in Obrataň stammt aus dem späten 13. Jahrhundert. Sie wurde früher Kirche Mariä Geburt genannt und 1384 auf einer Anhöhe in der Mitte des Dorfplatzes gegründet. Nahe der Kirche befindet sich das T.-G.-Masaryk-Denkmal in Obrataň, geschaffen vom Taborer Bildhauer Jan Vítězslav Dušek.

In Obrataň gibt es außerdem eine kleine klassizistische Kapelle mit Glockentürmchen, die um 1800 errichtet wurde. Der hölzerne Getreidespeicher stammt aus dem späten 18. Jahrhundert und ist eines der letzten erhaltenen Bauwerke der gezimmerten Volksarchitektur in der Region. In der näheren Umgebung befindet sich in der Siedlung Dvořiště ein Museum für Isolatoren und Blitzableiter. Es liegt in einer ehemaligen Mühle, 2,5 km von Obrataň entfernt, und an der Radroute 1185.

Natur

Im Katastergebiet von Obrataň liegt das Naturdenkmal U Bezděčína. Es schützt eine Quellfassung sowie eine Bach-Aue mit besonders geschützten Arten.

In der näheren Umgebung erstreckt sich das Josafatské-Tal auf einer Länge von etwa 8 km entlang des Bělá-Bachs und verbindet Sudkův Důl, Bezděčín und Údolí. Über einem Teich im Josafatské-Tal erheben sich die Ruinen der aus dem 14. Jahrhundert stammenden kleinen Festung Údolský hrádek. Im übergeordneten Gemeindegebiet schützt das Naturdenkmal Rašeliniště u Vintířova einen Komplex aus Quell-, Moor-, Moorwiesen- und Pfeifengraswiesen-Gesellschaften mit Gehölzen und besonders geschützten Arten.

Weitere Orte im selben regionalen Zusammenhang: Vysoká Lhota, Křelovice, Velká Chyška, Vlásenice-Drbohlavy, Hribeci, Martinice U Onšova, Pavlov U Rynárce, Chyšná.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Pelhřimov.

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