Herálec: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
In Herálec lassen sich die Trennung und Verbindung von Böhmen und Mähren zugleich an Landschaft und Bauwerken ablesen. Die Svratka bildet die natürliche Grenze zwischen dem böhmischen und dem mährischen Teil von Herálec. Die dreibogige steinerne Valenův most wurde 1856 erbaut und verbindet beide Teile; ein Stein neben der Brücke markiert die historische Grenze zwischen Böhmen und Mähren.
Geschichte und Ortsbild
Die erste schriftliche Erwähnung von Herálec stammt aus dem Jahr 1366 und steht im Zusammenhang mit einem Grenzstreit zwischen der Herrschaft Nové Město und dem Kloster Žďár. Zu den charakteristischen traditionellen Gebäuden gehören renovierte Blockhäuser, die in Herálec zu sehen sind. Außerdem ist ein Rest eines ehemaligen Meierhofs erhalten, der früher zur Herrschaft Rychmburk gehörte.
Die St.-Katharinen-Kirche wurde 1787 im klassizistischen Stil neu errichtet, nachdem die ältere Kirche 1785 durch einen Blitz schwer beschädigt worden war. Durch ihre Lage auf einem Hügel bildet sie eine markante Dominante des Ortes.
Landschaft und Wege
Herálec liegt am Fuß des Landschaftsschutzgebiets Žďárské vrchy. Im näheren Umfeld befindet sich Devět skal, mit 836 m der höchste Punkt der Žďárské vrchy und seit 1976 ausgewiesenes Naturdenkmal. Die Felsformation liegt etwa 3,5 km südöstlich von Herálec.
Herálec ist ein Ausgangspunkt für erholsame Spaziergänge in die nahegelegenen Wälder, in denen Fichten und Tannen vorherrschen und örtlich auch Eichenbestände vorkommen. Im näheren Umfeld schützt das Waldreservat auf der Žákova hora auf 15 Hektar natürliche Tannen- und Ahorn-Buchenbestände.
Im näheren Umfeld von Herálec führt am Gipfel von Devět skal ein markierter Abzweig zu einem Aussichtspunkt mit nahezu Rundumblick. Bei guter Sicht können der Králický Sněžník oder das Riesengebirge zu sehen sein. Ebenfalls im näheren Umfeld verläuft der Lehrpfad Naučná stezka Žákova hora – Tisůvka. Er ist ungefähr 10 km lang und vermittelt Kenntnisse über die Natur und Geschichte des nördlichen Teils der Böhmisch-Mährischen Höhe.
Wasser und Sommer
Der Rybník Hať im mährischen Teil von Herálec kann in den Sommermonaten zum Baden genutzt werden. Er verfügt über einen Grasstrand, einen sandigen, sanft abfallenden Grund und hölzerne Stufen ins Wasser. Der Rybník Kuchyně im böhmischen Teil von Herálec, auch Vodičák oder Šantůreček genannt, ist an seinem gesamten Ufer zum Baden zugänglich. Am Rybník Kuchyně ist Angeln gegen den Kauf einer Genehmigung erlaubt.
Kultur und Ortsleben
Der rekonstruierte Špačkův dům dient in Herálec als Zentrum des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens und ist eine der prägenden Sehenswürdigkeiten des Ortes. Im Dachgeschoss wurde ein örtliches Museum eingerichtet, das an die Geschichte von Herálec erinnert. Im Zuge der Rekonstruktion wurde außerdem ein Restaurant mit einer Terrasse am Fluss eingerichtet.
Weitere Orte
Weitere Ortsseiten: Písečné, Sejřek, Vepřová, Vecov, Blažkov, Rovečné, Javorek, Kněževes
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