Chlum-Korouhvice: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
File:Chlum (Chlum-Korouhvice), Vírská přehrada.jpg
Foto: Palickap via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Chlum-Korouhvice zeigt, wie unterschiedlich sich ein Ort über Landschaft, Wege und Geschichte erzählen lässt.
Natur und Wasser
Das Naturdenkmal Javorův kopec schützt ein Mosaik aus feuchten Kohldistelwiesen und Quellbereichen mit Übergängen zu mesophilen und Borstgrasrasen. Dort kommen Populationen des Breitblättrigen Knabenkrauts (Dactylorhiza majalis) und der Weißen Waldhyazinthe (Platanthera bifolia) vor. In Chlum steht außerdem eine geschützte Linde.
In Korouhvice gibt es eine Bucht des Vír-Stausees. Bei niedrigem Wasserstand sind dort die Grundmauern der ursprünglichen Häuser, ein Teich an der früheren Mühle sowie ein Weg mit einer kleinen Brücke sichtbar.
Wege und Aussicht
Chlum-Korouhvice verfügt über ein ausgedehntes Netz von Wander- und Radwegen, darunter einen Weg zum Aussichtsturm Horní les. Der blau markierte Wanderweg von Vír führt bergauf durch Chlum und weiter zum Javorův kopec. Für Radfahrer führt die markierte blaue Radroute 5218 durch Chlum zu einer Waldkreuzung unterhalb des Javorův kopec.
In der Umgebung befindet sich der Aussichtsturm Horní les auf dem 774 Meter hohen gleichnamigen Berg. Seine Aussichtsplattform liegt 38 Meter über dem Boden; öffentlich zugänglich ist der Turm jedes Jahr vom 15. April bis zum 15. Oktober. Die regionale Wanderung „Za nejvyšším převýšením Vysočiny“ ist 17 km lang und dauert etwa 5,5 Stunden.
Geschichte
Chlum wird bereits 1349 erwähnt. Für das Jahr 1596 ist in Chlum eine rychta überliefert, eine historische Richterei beziehungsweise ein Verwaltungsbezirk. Die Fluren V Kostele und U Kostela tragen überlieferte Bezeichnungen; eine lokale Sage verbindet sie mit einer gemeinsamen Kirchengeschichte von Chlum und Vítochov.
Nach der Verkündung des Toleranzpatents wandte sich die Mehrheit der Einwohner von Chlum und Korouhvice dem evangelischen Glauben zu. Auf dem Dorfanger von Chlum ist eine historische Feuerwehrspritze ausgestellt.
Die Gemeinde Korouhvice verschwand 1958 mit Ausnahme von drei Häusern während des Baus des Wasserwerks Vír I.
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