Chřibská: Ferienwohnungen und Ferienhäuser

File:Chřibská směr Rybniště.jpg File:Chřibská směr Rybniště.jpg Foto: Petr Štefek via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 cz

Ein kurzer Rundweg von ungefähr 3 km zu den Chřibské vodopády beginnt und endet auf dem Marktplatz von Chřibská. Die zwei kleinen natürlichen Wasserfälle entstanden dort, wo Wasser vom Fuß des Plešivec über zwei Felsstufen abfließt.

Landschaft und Wege

Der Chřibský vrch ist eine bewaldete Basaltkuppe mit einer Höhe von 621 m, etwa 2 km südöstlich von Chřibská. Ein markierter Wanderweg führt von Chřibská durch den Wald zum Malý Stožec, von wo aus sich ein Ausblick auf den Stausee bietet. Über das Lesní divadlo können die markierten Wege am Chřibský vrch als kürzere Runde führen; für geübte Wanderer lassen sie sich bis zum Křížový vrch und weiter zum Studenec verlängern. Im Sommer finden dort Konzerte und Aufführungen örtlicher Interessengruppen statt.

Etwa 3 km vom Marktplatz von Chřibská in Richtung Doubice liegt auf einem Basaltfelsen ein Aussichtspunkt mit Blick in das Tal von Chřibská.

Kultur und Geschichte

Die St.-Georgs-Kirche wurde zwischen 1596 und 1605 umfassend im Stil der Renaissance umgebaut. Ihre Ausstattung ist teilweise barock und teilweise rokokozeitlich. An den Außenmauern befinden sich Renaissancegrabmale bedeutender Bürger der Stadt aus dem 17. Jahrhundert; außerdem besitzt die Kirche zwei Glocken aus den Jahren 1460 und 1598.

Das Chřibské kulturní léto besteht seit drei Jahrzehnten. Jedes Jahr finden von Juni bis September vier Konzerte klassischer Musik in der St.-Georgs-Kirche statt.

Auf dem Marktplatz befindet sich im Gebäude Nr. 22 das Informationszentrum von Chřibská mit touristischen Materialien, Karten und Broschüren. Im renovierten Haus Nr. 22 wurde am 10. August 2002 das Museum in Chřibská eröffnet; in diesem Haus wurde Tadeáš Haenke am 6. Dezember 1761 geboren. Das Museum kann vor allem während der Hauptsaison besucht werden, außerhalb dieser Zeit sind Besuche nach Vereinbarung zu anderen Terminen und Zeiten möglich.

Bei Chřibský hrádek fanden Archäologen die Überreste einer kleinen Felsenburg aus dem 13. Jahrhundert. Der Chřibský hrádek liegt auf einem steilen Felsen über dem Tal des Doubický potok, etwa 2 km von Chřibská entfernt.

Die Glashütte in Horní Chřibská wird bereits für das Jahr 1414 erwähnt. Der Betrieb der historischen Glashütte wurde 2007 eingestellt.

Natur und Technik

Das Aquädukt bei Dolní Chřibská ist ein bemerkenswert gut erhaltenes technisches Denkmal, dessen Geschichte bis 1886 zurückreicht. Es ist ganzjährig frei zugänglich.

In Dolní Chřibská gibt es vernässte Wiesen mit seltenen Pflanzen, darunter das Breitblättrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis). Die Marschnerova louka wurde 1995 als Naturdenkmal ausgewiesen; die Louka u Brodských erhielt drei Jahre später ebenfalls diese Ausweisung. Dolní Chřibská, ein Ortsteil der Stadt Chřibská, gehört zur europäischen Bedeutungslokalität České Švýcarsko.

Weitere Ortsseiten

Weitere Ortsseiten: Starý Šachov, Nová Chribská, Merboltice, Krásná Lípa, Dobrná, Jilove U Decina, Dolní Habartice, Doubice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Děčín.

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