Měděnec: Ferienwohnungen und Ferienhäuser

File:Měděnec, Mýtinka, road to Horní Halže.jpg File:Měděnec, Mýtinka, road to Horní Halže.jpg Foto: Photo: This file is available under Creative Commons BY-SA license . Basically: You can use this picture for any purpose, provided that you attribute it to Pavel Hrdlička, Wikipedia . You may distribute the resulting work under the same license.

Rund um Měděnec treffen markante Felsformen und eine über Jahrhunderte dokumentierte Bergbaugeschichte aufeinander. Die Felsformationen Sfingy entstanden durch Frostverwitterung von Gneis und zeigen interessante, vielfältige Formen. Von ihren Felsen reicht der Ausblick auf das Erzgebirge und das Duppauer Gebirge.

Wege

Der historische Lehrpfad Cesta z města beginnt in Útočiště, einem Stadtteil von Klášterec nad Ohří, und endet bei der Kirche in Měděnec.

Geschichte

Die Entstehung der Siedlung Mědník, die später in Měděnec umbenannt wurde, war eng mit dem Bergbau auf dem gleichnamigen Hügel verbunden, der dort wahrscheinlich bereits seit dem 10. Jahrhundert betrieben wurde. Die ersten belegten Berichte über den Bergbau in Měděnec stammen aus dem Jahr 1449. Ab 1520 war Měděnec eine Bergstadt mit dem Privileg des freien Silberankaufs.

Auf dem Gipfel des Mědník steht die Kaple Neposkvrněného početí Panny Marie, eine barocke Rotundenkapelle, die 1674 errichtet wurde. 1994 wurde sie einschließlich ihres Innenraums vollständig rekonstruiert. Während der Měděnecká pouť im September zieht jedes Jahr eine Prozession zu dieser Kapelle.

Unterirdisches Erbe

Die Hornická krajina Mědník ist eine authentische Bergbaulandschaft, die den Abbau von Eisen-, Kupfer- und in geringerem Umfang Silbererzen von der Mitte des 15. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts dokumentiert. An den Hängen des Mědník befanden sich einst mehr als 100 Schächte und Stollen; erhalten blieben zahlreiche verschüttete Mundlöcher und Halden.

Die Štola Panny Marie Pomocné (Mariahilfstolln) bildet ein weitläufiges System von Bergwerksgängen unterschiedlichen Alters. Die ältesten handgemeißelten Gänge stammen aus dem 16. Jahrhundert. Das unterirdische Bergbaugebiet Mědník ist derzeit über zwei historische Stollen zugänglich; dort sind aussagekräftige Zeugnisse der Handarbeit und der Erweiterung unterirdischer Räume durch Feuersetzen vom 16. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts erhalten. Ein Teil der Štola Panny Marie Pomocné (Mariahilfstolln) ist heute öffentlich zugänglich.

Das Mundloch der Štola Země zaslíbená liegt am Südwesthang des Mědník direkt unterhalb der Kaple Nejsvětějšího srdce Páně. Die Štola bewahrt einzigartige Zeugnisse des historischen Handabbaus und der Gesteinslockerung durch Feuersetzen. Wahrscheinlich wurde sie im 17. oder 18. Jahrhundert angelegt.

Weitere Ortsseiten: Místo, Svahová, Otvice, Jindrichova Ves, Strupčice, Rokle, Pětipsy, Mezihorí.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Chomutov.

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