Chiang Mai: Lanna-Kultur, Stadtgeschichte und alte Tempel
Unterkünfte in Chiang Mai
Chiang Mai verbindet Stadtgeschichte, Lanna-Kultur und einen artenreichen Naturraum. Innerhalb der Altstadt erzählen alte Tempel und restaurierte Stadttore von unterschiedlichen historischen Themen. Die Ausstellungen reichen von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart oder richten den Blick auf die Lebensweise der Lanna und ihre Kunst. Hinzu kommen eine Route der Sonntags-Fußgängerstraße und der Doi Suthep-Pui Nationalpark nordwestlich der Altstadt. So können Sie die Stadt aus verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen: über ihre historischen Orte, über kulturelle Darstellungen und über den Naturraum im näheren Umfeld.
Tempel und Stadttore: Geschichte der Altstadt
Innerhalb der Stadtmauern der Altstadt von Chiang Mai befinden sich 40 alte Tempel. Die Zahl macht die Dichte alter Tempel innerhalb der Mauern anschaulich. Eine zweite historische Perspektive bieten die fünf Stadttore: Sie wurden in verschiedenen historischen Perioden restauriert. Ihre letzte Restaurierung erfolgte durch die Stadtverwaltungen und das Fine Arts Department auf Grundlage archäologischer Studien und alter Fotografien. Die Restaurierungsgeschichte verbindet damit archäologische Erkenntnisse mit historischem Bildmaterial. Tempel und Tore stehen so für unterschiedliche Aspekte der Stadtgeschichte, die sich beim Erkunden getrennt betrachten lassen.
Zwei Zentren, zwei Blickwinkel auf Kultur
Das Chiang Mai Cultural Centre zeigt in 15 permanenten Ausstellungsräumen die Entwicklung der Region und der Stadt von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart. Sein weiter Zeitbogen unterscheidet sich vom Schwerpunkt des Lanna Folklife Centre. Dort geht es um die Lebensweise der Lanna sowie um Lanna-Kunst, darunter Ritualgegenstände, Architektur, Traditionen, Wandmalereien und Kunsthandwerk. Die beiden Themenfelder lassen sich gut nebeneinanderstellen: Das eine verfolgt die Entwicklung von Region und Stadt über lange Zeit, das andere richtet den Blick auf kulturelle Lebensweisen und konkrete Kunstformen. Wenn Sie mit Kindern reisen, können diese unterschiedlichen Perspektiven Gesprächsstoff bieten – von der Frage, wie sich eine Stadt über die Zeit entwickelt, bis hin zu Ritualgegenständen und Wandmalereien.
Handwerk und eine Route durch die Stadt
Auch Silberhandwerk gehört zu den überlieferten kulturellen Themen Chiang Mais. Eine Beschreibung aus dem Jahr 2012 verortet im Bereich der Wualai Walking Street ein Dorf der Silberschmiede, in dem Silberwaren hergestellt und verkauft wurden. Der Hinweis ergänzt die Ausstellungs- und Tempelthemen um die Herstellung von Silberwaren. Chiang Mais Sonntags-Fußgängerstraße verläuft vom Tha Phae Gate bis zur Ratchadamnoen Road. Ihre beiden genannten Endpunkte geben einen konkreten Bezug zur Route. Damit steht neben den festen Ausstellungsthemen auch ein Weg mit einem klar benannten Verlauf als eigener Stadtschwerpunkt.
Stadtgeschichte und Naturinteresse abwägen
Der Doi Suthep-Pui Nationalpark liegt nordwestlich der Altstadt von Chiang Mai und ist für seine große Artenvielfalt bekannt. Damit ergänzt ein Naturthema die historischen und kulturellen Schwerpunkte der Stadt. Die unterschiedlichen Interessen lassen sich für Ihre Reiseplanung klar ordnen: Tempel und Stadttore stehen für die Geschichte der Altstadt, die Zentren für regionale Entwicklung und Lanna-Kultur, Silberhandwerk für Herstellung und Verkauf von Kunsthandwerk und der Nationalpark für Artenvielfalt. Für die Suche nach einer Ferienwohnung können Sie diese Themen als Orientierung für den Schwerpunkt Ihrer Reise nutzen.
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