Badulla: Wasserfälle, Brücken und Kultur
Unterkünfte in Badulla
Wasserfälle, Brücken mit ganz unterschiedlicher Bauweise und Orte religiöser Bedeutung prägen den Distrikt Badulla im Bergland Sri Lankas. Die Landschaft lässt sich dabei über konkrete Gegensätze entdecken: Wasser stürzt in ein natürliches Becken, eine Eisenbahnbrücke spannt sich mit steinernen Bögen über ein bewaldetes Tal, und historische Bauwerke erzählen von verschiedenen Traditionen. Für die Wahl einer Ferienwohnung und den Zuschnitt Ihrer Reise hilft es, zuerst zu überlegen, welche dieser Themen Sie besonders interessieren.
Wasserfälle im Bergland Sri Lankas
Die Bambarakanda Falls liegen im Distrikt Badulla und sind mit 263 Metern Sri Lankas höchster Wasserfall. Auch die Dunhinda Falls befinden sich im Distrikt: Ihr Wasser stürzt 64 Meter in ein natürliches Becken. Diese beiden Angaben geben den Wasserfällen jeweils einen eigenen Charakter, ohne dass dafür eine Rangliste nötig ist: Bei Bambarakanda steht die Höhe im Vordergrund, bei Dunhinda die Verbindung von Fallhöhe und Becken. So wird die Landschaft nicht nur als Panorama, sondern auch durch ihre markanten Formen greifbar.
Brücken, Landschaft und Baugeschichte
In Ella ist Wandern möglich; die Stadt ist von Hügeln mit Wolkenwäldern und Teeplantagen umgeben. Dort liegt auch die Nine Arch Bridge, eine Eisenbahnbrücke, die ein bewaldetes Tal mit neun steinernen Bögen überspannt. Landschaft und Konstruktion kommen hier in einem Bauwerk zusammen: Die Brücke ist nicht nur durch ihre Funktion als Eisenbahnbrücke bestimmt, sondern auch durch die Bögen, die das Tal überspannen.
Ein anderes bauliches Detail zeigt die Bogoda-Brücke. Sie ist aus Holz und hatte ein Ziegeldach, das die Holzkonstruktion ihrer Fahrbahn schützte. Vermutlich stammt die Brücke aus der Gampola- oder der Kandy-Zeit. Die Archäologische Abteilung restaurierte sie vollständig auf ihre früheren Linien und Höhenlagen zurück. Wer sich für Baugeschichte interessiert, kann so zwei unterschiedliche Beispiele in den Blick nehmen: die steinernen Bögen der Nine Arch Bridge und das schützende Dach einer hölzernen Brücke.
Nahe Haputale befindet sich der Adisham Bungalow, ein Landhaus, das das Adisham-Kloster des heiligen Benedikt beherbergt. Zusammen mit den Brücken zeigt es, wie unterschiedlich die kulturellen und baulichen Themen im Distrikt ausfallen. Die Orte sind keine austauschbaren Varianten eines einzigen Ausflugsziels: Bei der einen Frage geht es um Konstruktion und Restaurierung, bei der anderen um die heutige institutionelle Nutzung eines Landhauses.
Religiöse Orte und überlieferte Geschichte
Muthiyangane Raja Maha Viharaya liegt in Mahiyanganaya im Distrikt Badulla, nahe dem Mahaweli-Fluss, und gilt als einer der 16 heiligen Orte Sri Lankas. Auch die Geschichte des Muthiyangana-Stupa ist mit einer Überlieferung verbunden: Ihr zufolge wurde er im 3. Jahrhundert n. Chr. von König Detutissa, dem Sohn König Gotabhayas, errichtet. Die religiöse Bedeutung des Ortes und die überlieferte Entstehungsgeschichte bieten zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte, um sich mit dem kulturellen Erbe Badullas zu beschäftigen.
Was die Wahl des Aufenthaltsorts prägen kann
Wenn Sie eine Ferienwohnung für eine Reise in den Distrikt Badulla suchen, können Ihre Interessen die Ortswahl strukturieren. Für Wanderungen und die von Hügeln, Wolkenwäldern und Teeplantagen geprägte Landschaft ist Ella ein konkreter Bezugspunkt. Wer vor allem Bauwerke und ihre Geschichte erkunden möchte, kann die Brücken und den Adisham Bungalow in den Mittelpunkt der Reiseplanung stellen. Religiöse Geschichte bietet mit Muthiyangane Raja Maha Viharaya ein weiteres Thema. Diese Schwerpunkte helfen, die Suche nach einem passenden Ausgangspunkt an den eigenen Reiseplänen auszurichten, ohne die unterschiedlichen Orte zu einer einzigen Sehenswürdigkeit zusammenzufassen.
Uva Province im weiteren regionalen Rahmen
Im übergeordneten Reiseziel Uva Province ergänzt das Buduruwagala Regional Museum die kulturelle Orientierung. Es zeigt Altertümer von archäologischem und historischem Wert, darunter Objekte aus der Anuradhapura-, Polonnaruwa- und Kandy-Zeit. Ebenfalls im weiteren regionalen Rahmen steht die vorgeschlagene Sri Lanka’s Tea Cultural Landscape: Sie liegt teilweise in der Uva Province und teilweise in der Central Province. Zu den Bestandteilen des Vorschlags gehören Teeplantagen, Fabriken, Plantagenbungalows, Kirchen und Hindu-Schreine. Der Vorschlag umfasst außerdem Eisenbahninfrastruktur entlang der Main Line, die über Badulla führt. So lässt sich Badulla auch im Zusammenhang mit der weiteren Kulturlandschaft der Uva Province betrachten, ohne die regionalen Merkmale mit den einzelnen Orten des Distrikts gleichzusetzen.
Weitere Reiseziele entdecken: Ella, Bandarawela, Haputale, Welimada, Ohiya, Koslanda, Moneragala.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Uva Province.