Vilamarxant: Natur, Geschichte und Flusswege
Unterkünfte in Vilamarxant
In Vilamarxant ist Les Rodanes seit 2002 als kommunales Naturgebiet ausgewiesen und umfasst ungefähr 600 Hektar. Die Landschaft mit silikatischen Roter-Sandstein-Gesteinen bietet eine große Vielfalt an Wegen für den Aktivtourismus.
Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Vilamarxant können Sie auf den Angebotsseiten zunächst Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen vergleichen. Diese Angaben geben der eigenen Planung einen klaren Rahmen; Natur, Flusswege und Ortsgeschichte bleiben dabei als unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander stehen.
Natur
Im Hügelgebiet Llomaina innerhalb des Naturparks Túria liegt die Pedrera del Rei, ein ehemaliger Marmorsteinbruch, der in ein Naherholungsgebiet umgewandelt wurde. In der Pedrera del Rei stehen öffentlich nutzbare Paella-Kochstellen zur Verfügung.
Die Senda adaptada Les Rodanes in der Anlage Bassa Barreta ist ausschließlich für Fußgänger vorgesehen und für Menschen mit eingeschränkter Mobilität angepasst. Der Weg ist 1 Kilometer lang und 1,5 Meter breit und verfügt über Stege, Brücken und 17 Zugangsrampen. Drei Erläuterungstafeln behandeln Fauna, Vegetation und Geomorphologie des Gebiets; weitere Lehrtafeln informieren über die vorhandene Vegetation.
Im Arboreto i Rocalla führen 120 Meter lange Fußwege durch sieben Abschnitte mit mehr als 40 Taxa und insgesamt ungefähr 200 Pflanzen. Die gepflanzten Arten sind mit ihren gebräuchlichen Namen auf Spanisch und Valencianisch sowie mit ihren wissenschaftlichen Namen auf Latein gekennzeichnet; die Informationen stehen auch in Brailleschrift zur Verfügung.
La Pea ist ein Naturgebiet am Fluss Túria. Sowohl der 450 Hektar große Berg als auch der gesamte Flussabschnitt im Gemeindegebiet wurden in den Naturpark Túria einbezogen, wobei Ufervegetation überwiegt.
Wege und Landschaft
La Pea bietet Wege zum Spazierengehen sowie Möglichkeiten zur Beobachtung von Flussvögeln wie Großem Kormoran, Graureiher und Habichtsadler und von einheimischen Fischen wie Barbe und Aal. Das Gebiet ist mit der Ruta Violeta de l’Aigua, der Ruta Roja de la Pea und einem Fußweg am Flussufer verbunden.
Der Parc Fluvial del Túria ist ein ungefähr 30 Kilometer langer Naturweg entlang des Flussbetts des Túria, der vom Gemeindegebiet Vilamarxant bis zur Mündung in der Stadt Valencia führt. Vom Besucherzentrum Vilamarxant startet ein Mehrzweckweg am Fluss, der zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd genutzt werden kann.
Der Wanderweg PR-CV 175 beginnt am Gemeindefriedhof von Vilamarxant, an dem Parkplätze zur sicheren Abstellung von Autos vorhanden sind, und verfügt entlang der Strecke über vier Informationstafeln. Die Reitroute IE-031, Ruta del Turia, beginnt ebenfalls in Vilamarxant und führt bis zum Parque de Cabecera. Unterschiedliche Weglängen und Nutzungsarten lassen sich für die persönliche Tagesplanung nebeneinander abwägen.
Weitere Ortsziele dieser Auswahl sind Santa María de Bonaire, Mareny de Barraquetes, Sinarcas, San Antonio, Picanya, L'eliana, L'olleria und La Barraca d'Aigües Vives.
Kultur und Geschichte
In der Altstadt liegt die restaurierte arabische Zisterne von Vilamarxant aus dem 15. Jahrhundert, die besichtigt werden kann. Sie besteht aus einem unterirdischen Gewölberaum mit drei miteinander verbundenen Kammern.
Die Puente de Hierro ist eine erhaltene Eisenbahnbrücke der ehemaligen Vorortbahnlinie C-4 von Valencia, die Vilamarxant von 1889 bis 1969 bediente; die Brücke wurde im 19. Jahrhundert errichtet.
Die Ruinen der Burg von Vilamarxant umfassen einen arabischen Wehrturm aus dem 11. Jahrhundert, der am höchsten Punkt des Ortskerns im Altstadtviertel steht. Die Überreste der Burg sind seit 2001 als Bien de Interés Cultural eingetragen.
Die Cova de les Rates Penades erstreckt sich unterirdisch über 552 Meter bis in eine Tiefe von 57 Metern und beherbergt eine archäologische Fundstätte, die dem Ende des Jungpaläolithikums zugeordnet wird.
Von Bassa Barreta führt ein Weg zur Rodana Gran; dort können Besucher die in Les Rodanes zwischen 1938 und 1939 gegen einen möglichen direkten Angriff nationaler Truppen auf Valencia angelegten Schützengräben besichtigen, die zur als „La Inmediata“ bekannten Verteidigungslinie gehörten.
Die Dansa dels Pastorets wird in Vilamarxant jedes Jahr am 25. Dezember als traditioneller Weihnachtstanz von vier Tänzern aufgeführt. Die Sant-Antoni-Feier findet am 17. Januar oder üblicherweise am darauffolgenden Sonntag statt; nach der Messe werden Tiere gesegnet sowie traditionelles Sant-Antoni-Brot, ein symbolisches Johannisbrotstück und ein Heiligenbildchen verteilt.
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