Tuéjar entdecken: Natur, Kultur und Ferienwohnungen
Unterkünfte in Tuéjar
Im Gemeindegebiet von Tuéjar, in der Provinz Valencia, liegt das kommunale Naturgebiet Nacimiento del Río Tuéjar. Es wurde 2013 ausgewiesen und umfasst 600 Hektar. Innerhalb dieses geschützten Naturgebiets wurde 2002 das Pflanzen-Mikroreservat Riberas del Río Tuéjar eingerichtet.
Natur
In La Lácaba wurden 2011 Nistplätze des Gänsegeiers (Gyps fulvus) eingerichtet. Der Aussichtspunkt Mirador Peña del Mediodía bietet nahe der Quelle des Flusses Tuéjar auf 787 Metern Höhe einen Panoramablick auf das Naturgebiet El Azud, vom Puente de Tudela bis zu den markanten Felsabbrüchen von La Lácaba und den dortigen Nistplätzen des Gänsegeiers.
El Azud verfügt über Tische und schattige Bereiche zum Picknicken. Die Lagune Pozo de las Escaleras bei El Azud eignet sich in den Sommermonaten zum Baden. An der Fuente del Saz bildet der Fluss mehrere flache Becken, die im Sommer zum Abkühlen geeignet sind. Die Ruta del Azud beginnt an der Fuente del Saz und verläuft am Fluss Tuéjar entlang. La Lácaba ist vom Erholungsgebiet El Azud aus über eine etwa 4 km lange Strecke auf einer Forstpiste erreichbar.
Anreise
Über die Schnellstraße CV-35 ist Tuéjar etwa 50 Minuten von Valencia entfernt. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Tuéjar vergleichen, können Sie Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen auf den jeweiligen Angebotsseiten nebeneinander prüfen. Landschaft, Wasser, Kultur und Küche stehen als unterschiedliche thematische Schwerpunkte für die eigene Reiseplanung zur Verfügung.
Weitere Orte
Weitere Orte dieser Auswahl: San Rafael Del Río, Cofrentes, Benisanó, Marines, La Torre D'en Besora, Beniatjar, Pedralba, Zarra
Kultur
El Cubo ist ein restaurierter muslimischer Wachturm, der später zu einem Behälter für die Weinherstellung umgenutzt wurde. Von seiner Spitze bietet sich ein Panoramablick auf Tuéjar und die Umgebung. Die Pfarrkirche Nuestra Señora de los Ángeles in Tuéjar wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts am Hauptplatz des Ortes erbaut.
Das Portal de los Santos war das wichtigste Tor zur mittelalterlichen Siedlung Tuexa und besitzt auf beiden Seiten keramische Retabel mit Darstellungen von San José und San Roque. Die Felsmalereien des Unterstands II bei Corrales de Silla sind als Kulturgut von besonderem Interesse anerkannt und unter der Bezeichnung „Felskunst des Mittelmeerbogens der Iberischen Halbinsel“ in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen.
In Tuéjar finden jährlich am 15. August und am 8. Dezember Feste statt; das Fest am 8. Dezember ist der Unbefleckten Empfängnis, der Schutzpatronin von Tuéjar, gewidmet. Alle fünf Jahre finden in Tuéjar die als „gordas“ bezeichneten großen Festlichkeiten statt. Sie umfassen eine Prozession, Aufführungen des Entramoro und die „rodá“ beziehungsweise das Schwenken der Flagge.
Der Nevero de la Lácaba wurde im Mittelalter als kreisförmiger Schneespeicher an einem schattigen Standort zur Aufbewahrung von Schnee errichtet und gehört heute zum Kulturerbe.
Gastronomie
Zur lokalen Gastronomie von Tuéjar gehören die Olla de pueblo mit Kartoffeln, Disteln, Bohnen und Schweinefleisch, der Gazpacho tuejano aus Brotfladen, zerkleinertem Kaninchen- und Hühnerfleisch, außerdem Fleisch und Wurstwaren sowie traditionelle Süßspeisen wie Mantecados und Muégados arabischen Ursprungs.
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