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Olocau: Iberische Geschichte und Wege in der Landschaft

Unterkünfte in Olocau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Geschichte

Olocau macht iberische Geschichte an mehreren konkreten Orten lesbar. Puntal dels Llops war ein iberischer Stützpunkt zur Verteidigung und Überwachung des edetanischen Gebiets und wurde zwischen dem 5. und 2. Jahrhundert v. Chr. bewohnt. Zu den Überresten gehören eine Mauer, ein Wachturm und Räume, die sich zu einer zentralen Straße hin öffnen.

Der Zugang zu Puntal dels Llops ist kostenlos und ganzjährig geöffnet; Gruppen müssen beim Rathaus von Olocau eine Genehmigung beantragen. Kostenlose Führungen werden dort nach vorheriger Vereinbarung ganzjährig von Mittwoch bis Sonntag angeboten. Die Casa de la Senyoria wurde für Besichtigungen restauriert und beherbergt die Tourist Info sowie die museografische Sammlung von Puntal dels Llops.

Der monumentale Komplex Casa de la Senyoria und Torre de Pardines wurde 2001 als Kulturgut von besonderem Interesse eingestuft. Am Castell del Real de Vilaragut sind die Basis des Turms, Zisternen und Teile der gut erhaltenen Mauern sichtbar. Der Ramal de Olocau des Camino del Cid ist in die Route der Eroberung von Valencia einbezogen.

Bei Rundgängen durch den Ortskern entdecken Sie traditionelle valencianische Häuser mit Retabelkeramik, Portalen, Unterbalkonen, Holztoren und schmiedeeisernen Balkonen. Aus behauenem Stein gefertigt sind dort außerdem Stürze, Sockel und Rammschutzsteine zu sehen. Die Iberfesta Olocau wird seit 2013 als Kulturveranstaltung mit iberischem Thema durchgeführt und erklärt in verschiedenen theatralischen Szenen die letzten Momente von Puntal dels Llops.

Natur

Die Ruta Geológica de Olocau ist eine 8 km lange Rundroute mit 170 Metern Höhenunterschied und hohem Schwierigkeitsgrad; zusätzlich gibt es eine kürzere Variante. Die Ruta de les Macollades misst 5,60 km und weist 40 Meter Höhenunterschied auf. Die Ruta accesible a la Fuente de la Salud ist ein 300 Meter langer, barrierefreier Weg mit sehr geringem Höhenunterschied.

Die Ruta de les Macollades führt durch vier Ansammlungen jahrhundertealter Johannisbrotbäume in Olocau. Die Ruta Pedralvilla verläuft durch landwirtschaftlich genutzte Flächen mit Oliven- und Johannisbrotbäumen, darunter auch einige jahrhundertealte Exemplare. Unterschiedliche Längen, Höhenunterschiede und der ausgewiesene Schwierigkeitsgrad helfen dabei, die Wege für die eigene Planung zu vergleichen.

Wenn Sie eine Ferienwohnung in Olocau vergleichen, können Sie auf den jeweiligen Angebotsseiten Reisezeitraum, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen nebeneinander prüfen. Diese drei Angaben helfen, die Entscheidung zu ordnen, während kulturelle und landschaftliche Themen des Ortes im Blick bleiben.

Weitere Ortsseiten:Benagéber, Catarroja, Bufali, L'alcúdia De Crespins, Enguera, Navarrés, Los Cojos, Daimús.

Ortsbild und Wasserbau

Die Balsa de l’Amara ist ein ehemaliges Waschhaus von Olocau und dient heute als Bewässerungsbecken für das landwirtschaftlich genutzte Gebiet. Die Noria dels Simeons ist ein von Maultieren angetriebenes Wasserrad, das bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zur Bewässerung der nahe gelegenen Felder diente.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Valencia.

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