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Penàguila: Mittelalter, Garten und Wege

Unterkünfte in Penàguila

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Penàguila wurde der Jardín de Santos 1841 von Joaquín Rico y Soler angelegt. Zu der von großen Bäumen umgebenen Gartenanlage gehören ein dreistöckiger neoklassizistischer Pavillon, ein großer rechteckiger Teich, ein Wald, eine Voliere, Statuen, ein Aussichtspunkt, eine Tropfsteinhöhle und ein Heckenlabyrinth.

File:Esglèsia de l'Assumpció de Penàguila.jpg File:Esglèsia de l'Assumpció de Penàguila.jpg Foto: DIÀNIA TELEVISIÓ via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

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Kultur und Geschichte

Das mittelalterliche Viertel von Penàguila wurde Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts nach der 1278 von König Peter III. von Aragon verliehenen carta puebla errichtet. Sein rechteckiger Grundriss ist von der damaligen militärischen Architektur geprägt; der gesamte Umfang war von einer Mauer umgeben, deren Überreste noch sichtbar sind.

Die Torre Vernet ist der einzige freistehende Turm des mittelalterlichen Viertels von Penàguila, der teilweise erhalten sowie kürzlich konsolidiert und restauriert wurde. Daneben ist ein erhaltenes Mauerstück zu sehen. Das Portalet ist ein gut erhaltenes Eingangstor zum mittelalterlichen Viertel von Penàguila; es wurde aus Gründen der Sicherheit und Kontrolle im rechten Winkel angelegt.

Das Castillo de Penàguila ist als Kulturgut von kulturellem Interesse (BIC) eingestuft und gilt als Bauwerk aus der almohadischen Zeit des 12. Jahrhunderts. Südlich von Penàguila liegt am Berghang die Ermita de los Santos Médicos Cosme y Damián; sie gehört zur valencianischen Gotik und ist eine sogenannte Reconquista-Einsiedelei aus dem 13. bis 15. Jahrhundert.

Im Museo Etnológico de Penàguila zeigt sich der traditionelle Prozess der Olivenölgewinnung anhand historischer Geräte wie Mühlsteinen, Pressen, einem Rührer, Espartokörben und Absetzbecken. Der Abric del Port de Penàguila ist einer von sieben örtlichen Felsunterständen und gehört zu den beiden vergitterten Unterständen, die je nach Pflegezustand der Wege als besser zugänglich gelten.

Am Arco de Santa Llúcia in Penàguila ist zwischen dem 13. und 29. Dezember eine solare Ausrichtung zu beobachten, wenn die Sonnenscheibe etwa fünf Minuten lang durch den Bogen zieht.

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Landschaft und Wege

Die phytoklimatische Route am Barranco de Aladrach beginnt an der Zypressenallee direkt am Ortsausgang von Penàguila und führt durch die schattige Seite der Schlucht. Die Rundwanderung Penàguila–Arco de Santa Lucía–Castillo de Penáguila–Penàguila ist etwa 7 km lang und wird als mittelschwer bis anspruchsvoll eingestuft.

Die Rundroute Penàguila–Font de L'Arbre–Penàguila ist etwa 28 km lang und weist einen moderaten Schwierigkeitsgrad auf. In der Nähe von Penàguila liegt außerdem der kurze, vertikale Barranco del Salt de Penàgüila mit einer Höhe von etwa 70 Metern, der in vier Abseilpassagen begangen wird. Die unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgrade helfen beim Vergleich der beiden Rundrouten.

Küche und Festkultur

Zur traditionellen Küche von Penàguila gehören Pericana, Arroz con conejo, Pebreretes Farçides, Olleta und Borreta. Die Feria de Santa Lucia ist eine zweitägige Besuchermesse mit lokalen und handwerklichen Produkten, traditionellen Tänzen, Dulzaina-Musik und Auftritten der Sociedad Musical Cultural de Penàguila.

Weitere Ortsseiten

Weitere Ortsseiten: L'Alguenya, Altea, Alcoy, Benimantell, Montesol, Benejúzar, Senija, La Vall De Gallinera.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alicante.

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