La Vall de Laguar – Ferienwohnung zwischen Schluchten und Geschichte
Unterkünfte in La Vall De Laguar
Die Vuelta a la Llacuna führt auf 8 km durch terrassierte Landwirtschaftsflächen, an Wasserquellen vorbei sowie durch felsiges Gelände und Buschvegetation. Von Benimaurell steigt der Rundweg zum Kamm der Serra del Penyó an und kehrt über den Camí de Baix nach Benimaurell zurück.
Wandern und Landschaft
Die Route PR-CV 181 La Volta a la Llacuna führt von Benimaurell über die Senda de l'Ombria zum Coll de la Garga und anschließend über den Kamm des Cavall Verd. Die Route PR-CV 181 Fleix–Benimaurell–Cresta del Cavall Verd ist 7,57 km lang, weist 395 m positiven Höhenunterschied auf, dauert 3 Stunden und 15 Minuten und hat einen hohen technischen Schwierigkeitsgrad.
Der Wanderweg PR-CV 181 führt von Benimaurell über einen steilen Anstieg zum Kamm der Serra del Penyó. Die Route PR-CV 181 Fleix–Benimaurell–Cresta del Cavall Verd verläuft durch terrassierte Landschaften mit Trockenfeldbau sowie Mandel-, Kirsch- und Olivenbäumen und an einer Lagune vorbei, die sich nach sintflutartigen Regenfällen in ein Feuchtgebiet verwandeln kann.
Die Wanderroute durch den Barranc de l’Infern nutzt charakteristische, mit Stufen versehene Zickzack-Maultierpfade, die die großen Höhenunterschiede zwischen Fleix und Benimaurell überwinden. Der Barranc de l’Infern bietet auf 9 km Sprünge, Wasserfälle und Kolke; die Durchquerung erfordert Geschick, Höhlenkundekenntnisse und Kletterausrüstung. Für die Wanderung durch den Barranc de l’Infern werden geeignetes Schuhwerk sowie reichlich Wasser und Verpflegung empfohlen.
Unterschiedliche Streckenformen helfen Ihnen, Umfang und technischen Anspruch der Wege miteinander zu vergleichen.
Kultur und Geschichte
Die Cova del Tamborí kann derzeit wegen Einsturzgefahr und instabiler Verhältnisse nicht betreten werden. Von Benimaurell aus erreicht man auf dem Weg in Richtung Berge nach wenigen Metern die Cova del Tamborí. In der Cova del Tamborí, auch „La Cambreta de les Buixes“ genannt, wurden prähistorische Werkzeuge sowie menschliche und tierische Überreste gefunden.
Die Pfarrkirche Iglesia Parroquial Santos Cosme y Damián in Benimaurell besitzt ein einschiffiges, rechteckiges Langhaus mit Seitenkapellen; alle Bauteile stammen aus dem 18. Jahrhundert und folgen dem mediterranen Modell. Am 16. August 1248 übertrug Jaume I. 20 Siedlern Häuser und Grundstücke in der Alquería Benimaurell in der Vall de Laguar.
Am 14. Juni 1611 wurde für Campell, Alfeig und Benimaurell innerhalb der Grundherrschaft Vall de Laguar eine Siedlungsurkunde verliehen. Zu den letzten Tagen der Patronatsfeste von Benimaurell gehören das Freilassen von Jungstieren auf dem Dorfplatz und ein Toro embolado. In Benimaurell wird an jedem Wochenende Valencianisches Pilota gespielt, vor allem in den Varianten Palma und Llargues; außerdem finden dort mehrere Ligaturniere statt.
Das Waschhaus Llavadors de la Vall de Laguar ist ein rechteckiges Gebäude mit Satteldach und einem von Arkaden gebildeten Vorbau mit Rundbögen. Die historische Stätte umfasst Mauerreste aus festem Stampflehm, die zwei rechteckige, teilweise in den Fels gehauene Bereiche abgrenzen; sie diente Morisken als Zuflucht, bevor diese zur Burg von Pop flohen.
Radfahren
Eine Radrundfahrt durch die Täler der Marina Alta erreicht die Font de Benimaurell und führt anschließend in den Ort; vor dem Weiterweg zum Coll de Garga wird auf einen sehr steilen letzten Anstieg hingewiesen, an dem Radfahrer absteigen sollen.
Weitere Orte: Benitachell, San Bartolomé, Forna, Gaianes, La Romana, Gata De Gorgos, Muntanya de la Sella, Tabarca
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