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L'Atzúbia: Höhlen, Wege und Geschichte

Unterkünfte in L'Atzúbia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im historischen Zentrum von L'Atzúbia ist der Straßenverlauf seit der arabischen Zeit unverändert. Traditionelle, niedrige Häuser mit Keramikziegeln prägen dieses Ortsbild.

L'Atzúbia war eine andalusische Alquería, eine Mudéjar-Siedlung und ein moriskisches Dorf. Nach der Vertreibung der Morisken im Jahr 1609 wurde der Ort von Menschen von der Insel Mallorca wiederbesiedelt.

Geschichte und Baukultur

Die Kirche Sant Vicent Ferrer in L'Atzúbia wurde im 18. Jahrhundert im klassischen Stil der Zeit Philipps III. und Philipps IV. erbaut. Ihr Mittelschiff besitzt ein Tonnengewölbe; die Seitenkapellen sind durch korinthische Pilaster und toskanische Ordnungen gegliedert.

In der aus einer muslimischen Siedlung hervorgegangenen Altstadt von L'Atzúbia gehört die Font de la Plaça zu den bedeutendsten emblematischen Orten; ihre Gestaltung erinnert an maurische Baustile.

Das Waschhaus Llavador de l'Atzúbia war zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereits errichtet. Es diente den örtlichen Frauen als Ort der Arbeit, des Treffens und des sozialen Austauschs.

Im Ortsteil Forna der Gemeinde Adsubia stammt die Kirche Sant Bernat Abat ungefähr aus dem 16. Jahrhundert; die Jahreszahl 1886 an ihrem Portal bezeichnet eine Renovierung. Teile der ursprünglichen dekorativen Wandmalereien, des Mauerwerks und des Glockengiebels sind erhalten.

Das Castell de Forna im Ortsteil Forna der Gemeinde Adsubia ist ein befestigter Adelspalast aus dem 15. Jahrhundert im Stil der valencianischen zivilen Gotik. Das Waschhaus Llavador de Forna liegt unterhalb des Niveaus des Dorfplatzes und ist über Treppen von einem rückwärtigen Durchgang aus erreichbar.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele sind Penella, El Bacarot, Trencall, Xaló, Sella, Lliber, Casas del Señor und Benimassot.

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Natur und Wege

Die Cueva de Adsubia verfügt über einen 80 Meter langen Rundgang mit etwa 15 Metern Höhenunterschied, eine 600 Quadratmeter große Höhle sowie zahlreiche und vielfältige Stalagmiten und Stalaktiten. Die Besichtigung dauert 30 Minuten und ist für alle Besuchergruppen geeignet.

Die PR-CV 58 Variante III führt durch die Berge von La Vall de Gallinera und L'Atzúbia zurück nach L'Atzúbia.

Die Route Pla d'Almiserà – Castell de Gallinera beginnt in L'Atzúbia am Ende der Carrer de la Font. In der Nähe des Castell de Gallinera bietet sie einen Blick über das gesamte Vall de Gallinera. Die Route Forna – Vilallonga beginnt auf dem Dorfplatz von Forna. Vom Ausgangspunkt in Forna bietet sie einen Panoramablick auf das ehemalige Castell de Vilallonga und auf einen Teil der Safor.

Die unterschiedlichen Ausgangspunkte und Aussichtspunkte lassen sich für die eigene Tagesplanung getrennt vergleichen.

Die Cova del Canelobre besitzt ein 70 Meter hohes Gewölbe, das als eines der höchsten in ganz Spanien gilt. Für die Cova del Canelobre sind geführte Besichtigungen möglich.

Feste und Geschmack

In Adsubia finden am ersten Septemberwochenende zu Ehren von Sant Vicent Ferrer Patronatsfeiern zusammen mit einem Fest der Moros i Cristians statt. In Forna finden in der zweiten Augusthälfte Feste zu Ehren des heiligen Bernhard statt.

Zu den kulinarischen Traditionen von L'Atzúbia gehört Arròs amb crosta, ein im Ofen gebackenes Reisgericht mit Rippchen und Botifarra, das der Ort mit dem benachbarten Dorf teilt und mit verquirlten Eiern bedeckt wird.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alicante.

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