Calpe entdecken: Peñón de Ifach, Küste und Ferienwohnungen
Unterkünfte in Calpe
Der Peñón de Ifach ist ein etwa 50.000 m² großer Kalkfelsen mit einer Höhe von 332 Metern und einer Länge von einem Kilometer. Seine Pflanzengemeinschaft umfasst nahezu 300 Arten, darunter valencianische Endemiten, die zu den am stärksten gefährdeten Pflanzen der iberischen Flora zählen.
File:Peñón de Ifach, Calpe, España, 2014-07-01, DD 07.JPG
Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Natur und Wege
Der Paseo Ecológico besteht aus Naturstein, erstreckt sich über 30.600 m² und verläuft auf fast einem Kilometer. Entlang der Strecke wechseln sich bepflanzte Bereiche, Palmen und verschiedene Pflanzenarten mit Aussichtspunkten an natürlichen Buhnen ab. Vom Paseo Ecológico bieten sich Ausblicke auf die steilen Wände des Peñón de Ifach, die einheimische Flora und Fauna sowie das Mittelmeer.
Die Route am Peñón de Ifach dauert etwa 2 Stunden und 30 Minuten und umfasst zwei Abschnitte. Der Paseo Princesa de Asturias beginnt an der Cala El Racó am Fuß des Peñón de Ifach nahe dem Fischereihafen. Unterschiedliche Weglängen und die ungefähre Dauer der Route geben den Ausflügen einen klaren zeitlichen Rahmen.
Las Salinas de Calpe ist eine Lagune tombolischen Ursprungs, die durch die Entwicklung eines doppelten Strandwalls entstanden ist. Im Umfeld wurden bis zu 173 brütende und ziehende Vogelarten festgestellt. Für die Vogelbeobachtung verfügt das Gebiet über einen angepassten, leicht zugänglichen, halbkreisförmigen Weg.
Küste und Wasser
An der Cala El Racó am Fuß des Peñón de Ifach kann man in der Sommersaison einen angepassten Unterwasserweg nutzen. Der Weg ist 120 Meter lang und verfügt über neun Informationstafeln, die sich etwa einen Meter unter der Wasseroberfläche befinden. Eine einstündige Bootsfahrt vom Hafen von Calp führt durch die Bucht und bietet vom Meer aus Ausblicke auf den Peñón de Ifach und die Stadt Calp.
Geschichte und Kultur
Forat de la Mar besteht aus Durchbrüchen in den Mauern von Calp aus dem 18. Jahrhundert. Sie wurden nach dem Ende der Piratengefahr geöffnet und ermöglichten den Zugang zum Arrabal. Früher versammelten sich dort jeden Morgen die Fischereischiffer, um den Zustand des Meeres zu beurteilen und anschließend zu entscheiden, ob sie auslaufen konnten.
Der Name Torreó de la Peça geht auf ein im 20. Jahrhundert abgerissenes Fort zurück, in dem sich einst ein Geschütz befand. Die Iglesia Antigua wurde Anfang des 15. Jahrhunderts über einer älteren Kapelle errichtet. Das befestigte Gebäude weist einen gotischen und mudejaren Stil auf und verband ursprünglich religiöse und defensive Funktionen. Im Inneren befindet sich eine Temperatafel aus dem 15. Jahrhundert, die den heiligen Antonius Abt sowie die heiligen Kosmas und Damian darstellt.
Baños de la Reina ist eine römische Küstenfundstätte an einer ruhigen Bucht im Schutz des Peñón de Ifach. Der Ort zeichnet sich durch seine römische architektonische Gestaltung und seine Mosaike aus. Die in den Küstenfelsen ausgehauenen Becken dienten der Versorgung mit frischem Fisch und gaben dem Ort seinen Namen.
Das Museo de Historia de Calp bewahrt Materialien aus der Bronzezeit aus der archäologischen Fundstätte Cosentari auf, darunter Schalen, Mahlsteine und Sicheln. Die archäologischen Überreste von La Pobla d'Ifac wurden gemeinsam mit dem Museo Arqueológico de Alicante (MARQ) umfassend für Besichtigungen hergerichtet. Die Alquería von Calp wurde zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert befestigt; der Zugang zur Zitadelle erfolgte durch ein einziges Portal namens „El Portalet“.
Fischerei und Feste
In der Lonja y subasta de pescado in Calp können Besucher den Großverkauf von frischem Fisch beobachten, den die Calper Fischereiflotte täglich fängt. Das Fest Moros y Cristianos Santísimo Cristo del Sudor wird in Calp seit 1977 gefeiert.
Ein weiterer Ort in dieser Auswahl ist La Canuta.
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