Iturmendi zwischen Urbasa, Aralar und Bernoa-Weg
Unterkünfte in Iturmendi
Iturmendi liegt zwischen der Sierra de Urbasa und der Sierra de Aralar. Am Fluss Araquil gelegen, richtet sich der Blick zugleich auf die Landschaft und auf Bauwerke, Plätze und Zeichen der Ortsgeschichte. Für Besucher, die Natur- und Kulturthemen miteinander verbinden möchten, ergeben sich dadurch unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Tagesplanung.
Landschaft und Wege
Der GR 323 Bernoa ist ein kultur- und naturkundlicher Weg im Herzen der Sakana und umfasst 64 Kilometer markierte Wanderwege. Ein Zweig des Bernoa-Weges, der über Etxarri-Aranatz und Bakaiku führt, trifft im Gebiet Aizkibel-Mandabita in Iturmendi auf den Bernoa-Karrenweg. Der Kreuzweg von Iturmendi besteht aus Steinkreuzen mit historischen Inschriften auf Baskisch und verläuft zwischen dem Ortskern und Aitzaga.
Für Ihre Planung lassen sich Weglänge, Wegart und die Verbindung zu Aitzaga getrennt betrachten. So stehen ein überregionaler kultur- und naturkundlicher Weg, ein Bernoa-Karrenweg und ein Kreuzweg mit eigener Inschriftentradition nebeneinander.
Die Wege eröffnen verschiedene Arten, Iturmendi zu erkunden: Der Bernoa verbindet Natur- und Kulturkunde mit markierten Strecken, und der Kreuzweg führt die baskischen Inschriften zwischen Ortskern und Aitzaga zusammen. Die Weglänge, die Wegart und die Verbindung zu Aitzaga können Ihnen helfen, die unterschiedlichen Zugänge zur Umgebung zu vergleichen: Der Bernoa steht für Natur- und Kulturkunde, der Bernoa-Karrenweg ist mit dem Bernoa-Zweig verbunden, und der Kreuzweg verläuft zwischen Ortskern und Aitzaga und trägt baskische Inschriften.
Kultur
Die Einsiedelei Aitzaga ist ein romanisches Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert und bewahrt ihr ursprüngliches Portal. Die Pfarrkirche San Miguel ist ein Bauwerk aus dem 17. und 18. Jahrhundert und besitzt einen auf 1740 datierten Hauptaltar.
Das Haus Kurtederia besitzt ein auf 1706 datiertes Wappen mit einer der ältesten erhaltenen baskischen Inschriften in Navarra. In Iturmendi stehen mehrere steinerne und hölzerne Herrenhäuser aus dem 18. Jahrhundert. Auf dem Dorfplatz befindet sich die Fuente del Águila Negra, der Brunnen des Schwarzen Adlers, die 1767 errichtet wurde.
Beim jährlichen Maifest Día del Mayo wird am 1. Mai ein etwa 20 Meter hoher Maibaum in der Mitte des Dorfplatzes aufgerichtet. Der Festtermin und der historische Dorfplatz gehören damit zu den klar benennbaren kulturellen Bezugspunkten des Ortes.
Die Kulturorte verbinden dabei sakrale Bauwerke, private oder repräsentative Häuser, eine öffentliche Quelle und einen wiederkehrenden Festbrauch. Ihre Zeitangaben reichen vom romanischen 12. Jahrhundert über die Baugeschichte von San Miguel bis zu Wappen, Herrenhäusern und Dorfbrunnen aus der frühen Neuzeit. So lässt sich die Ortsgeschichte über verschiedene Gebäudetypen und öffentliche Orte hinweg betrachten, ohne sie auf ein einzelnes Wahrzeichen zu reduzieren.
Weitere Orte
Marcilla, Esteríbar, Pueyo, Azuelo, Sunbilla, Lodosa, Berrioplano und Carcastillo
Anreise
Iturmendi ist mit der Buslinie Pamplona–Vitoria-Gasteiz erreichbar. Der Ort liegt außerdem an der Nationalstraße N-240-A und an der Autovía de la Barranca.
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