Ferienwohnung in Santomera: Natur, Archäologie und Kultur
Unterkünfte in Santomera
Santomera verbindet Spuren weit zurückreichender Geschichte mit Feuchtgebieten, historischen Bauwerken und Wegen durch eine vielgestaltige Landschaft. Am Cabezo de la Mina liegt eine archäologische Fundstätte der argarischen Kultur, die auf die Zeit zwischen 2200 und 1500 v. Chr. datiert wird.
File:Calle Santomera street in Torrevieja, Alicante, Spain, 2022 January.jpg
Foto: Ximonic (Simo Räsänen) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Natur und Landschaft
Zum Humedal del Ajauque y Rambla Salada gehören mediterrane Salzrasen (Juncetalia maritimi) und mediterrane halophile Strauchgesellschaften (Sarcocornetea fruticosi). Das als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (LIC) ausgewiesene Feuchtgebiet erstreckt sich über die Gemeinden Abanilla, Fortuna, Santomera und Molina de Segura. Es ist ein mit Ramblas verbundenes Kryptofeuchtgebiet mit dauerhaft vernässten Bereichen und umfasst den Embalse de Santomera.
Kultur und Geschichte
Im Ortsbild steht die Iglesia Parroquial de Nuestra Señora del Rosario für einen späteren Abschnitt der Geschichte: Sie wurde am 18. November 1870 für den Gottesdienst geöffnet und ist ein Gebäude im Stil der Neorenaissance. Im Inneren beherbergt sie religiöse Bildwerke bedeutender Bildhauer aus Murcia. Der archäologische Komplex von Balumba ist seit 2009 als BIC geschützt. Zu ihm gehören zwei Höhensiedlungen der Metallzeit mit einer Chronologie von der Bronzezeit (1800–1200 v. Chr.) bis zur iberischen Epoche (5.–2. Jahrhundert v. Chr.).
Die Sierra del Balumba liegt im Südwesten des Gemeindegebiets von Santomera. Dort finden sich verschiedene prähistorische und protohistorische Überreste sowie Spuren intensiver Bergbautätigkeit. Am Cabezo Malnombre sind eine wiederholte Besiedlung ab dem 3. Jahrtausend v. und etwa 58 Schalensteine dokumentiert. Auch die Mina del Siscar gehört zu dieser Bergbaugeschichte: Sie war eine der bedeutendsten Bergbauanlagen der Region und förderte hauptsächlich Kupfer. Schriftliche Quellen belegen Bergwerke am Cabezo de la Fuente, dem früheren Namen des Cabezo de la Mina, bereits aus der Zeit Karls V. und Philipps II.
Weitere historische Zeugnisse zeigen unterschiedliche architektonische und handwerkliche Traditionen. Die Casa Grande verbindet Einflüsse der italienischen Renaissance mit modernistischen Kunstdetails und lokalen architektonischen Merkmalen. Die Casa del Huerto umfasst ein Haupthaus, eine Remise, eine kleine Kapelle und eine Ölmühle. In der Almazara de los Murcia sind originale Maschinen und Bestandteile der traditionellen Olivenölproduktion erhalten, darunter verschiedene Presssysteme. Der Molino Vinader ist die heute noch erhaltene Mühle, deren Bau 1762 genehmigt wurde; in den 1960er-Jahren stellte sie den Betrieb ein.
Wege und Erlebnisse
Die Casa del Agua beherbergt im Umfeld des Embalse de Santomera ein Museum zur Geschichte des Einzugsgebiets des Segura, ein Archiv mit historischen Dokumenten und einen Ausstellungspavillon mit einer Francis-Turbine. Sie bietet geführte Besichtigungen für Gruppen von bis zu 80 Personen mit einer Dauer von ungefähr zwei Stunden an. Besuche können außerdem einen Fußweg zur Talsperre von Santomera einschließen, bei dem deren Bestandteile und Funktionsweise erläutert werden.
Für Bewegung in der Landschaft steht das Coto Cuadros, das sich über die Gemeinden Murcia, Molina de Segura und Santomera erstreckt und sich für Mountainbiking, Wandern und Orientierung in der Natur eignet. Der Sendero del Embalse de Santomera verläuft über das Cabezo de Ásperos in der Nähe des Ortsteils Matanzas. Für den vollständigen Weg werden etwa zwei Stunden Gehzeit benötigt.
Eine andere Seite des Ortes zeigen die Fiestas del Rosario. Sie finden am 7. Oktober statt und umfassen Trovero-Abende sowie ein Flamenco-Festival.
Weitere Ziele zur regionalen Erkundung: La Unión, Yecla, Casas Del Aljibe, Ribera de Abajo, El Albujón, Inazares, La Puebla De Mula, Gañuelas.
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