Ferienwohnung in Alcantarilla: Huerta-Kultur und Wasserwege
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Foto: Pablo el ciclista via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
In Alcantarilla finden sich die Kultur der Huerta, Wasserbauwerke, Feste und Kunstorte. Das Museo de la Huerta de Alcantarilla verfügt über einen immersiven 360-Grad-Projektionsraum, in dem Inhalte gleichzeitig auf vier Wände und den Boden projiziert werden.
Kultur und Geschichte
Der Rundgang im Museum ist für alle zugänglich und verfügt über taktilen Bodenbelag, Beschilderung in Brailleschrift sowie QR-Codes, die Informationen und Inhalte ergänzen. Das Museo de la Huerta vermittelt außerdem das Leben und die Bräuche der Huertanos anhand einer typischen Barraca, der Noria de Alcantarilla, landwirtschaftlicher Geräte, Keramik und Glaswaren, Fächern sowie historischer Trachten.
Eine andere Facette des Orts zeigt die Ruta de Arte Urbano de Alcantarilla. Sie kann im Rahmen einer Führung besucht werden und umfasst mehr als 60 Wandbilder lokaler, nationaler und internationaler Künstler. Der Verlauf reicht vom Parque del Acueducto bis zur Plaza Adolfo Suárez.
Zu den religiösen und historischen Bauwerken gehören die neobarocke Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción im Barrio de Campoamor und ihre beiden Türme, die als eines der Wahrzeichen von Alcantarilla gelten. Die Iglesia de San Roque ist die älteste Kirche der Stadt und stammt aus dem späten 18. Jahrhundert. In ihr befindet sich das authentische und zertifizierte Lignum Crucis, eine Reliquie mit zwei Splittern des Heiligen Kreuzes.
Die ehemalige Iglesia de San Pedro Apóstol wurde ab der Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet und prägte zusammen mit der Plaza de la Iglesia seit dem 16. Jahrhundert die Altstadt von Alcantarilla. Nach dem Abriss des früheren Tempels im Jahr 1961 wurde am selben Ort die heutige Iglesia Parroquial de San Pedro Apóstol errichtet; von der früheren Kirche blieb nur die Capilla de la Aurora erhalten. Casa Cayitas wurde am 24. Juli 1982 zum Nationalen Historisch-Künstlerischen Denkmal erklärt.
Wasser und Landschaft
Das Acueducto de los Arcos besteht aus drei aneinandergebauten Aquädukten. Sie führen die Bewässerungskanäle Alquibla, Turbedal und Dava über den Abfluss der Rambla de las Zorreras zum Río Segura. Das Bauwerk stammt aus dem 11. bis 13. Jahrhundert. Ein Aquädukt in Alcantarilla bewahrt heute 22 Bögen und wird weiterhin zur Bewässerung genutzt.
Im Gebiet Agua Salá steht das Acueducto de las Zorreras. Es ist 8,5 Meter hoch und wird weiterhin genutzt, um Wasser über die Rambla zu führen. Die Noria de Alcantarilla ist seit dem 15. Jahrhundert in Betrieb und dient zur Bewässerung höher gelegener Flächen in Alcantarilla. Ihr Rad kann von außerhalb des Museums besichtigt werden, ohne das Museum zu betreten. Auch die Acequia del Turbedal gehört zu den prägenden Wasserbauwerken und gilt als Bien de Interés Cultural.
Der Parque del Acueducto ist eine 43.700 Quadratmeter große Grünanlage in Alcantarilla. Dort befindet sich außerdem eine römische archäologische Fundstätte aus dem 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr. Die Ruta del Agua führt als leichter, zweistündiger Rundweg an Bewässerungskanälen, Aquädukten, Wasserrädern, einer Kapelle, einem Museum, Spielplätzen sowie einem Rastplatz mit Tischen und Grillstellen vorbei und verbindet Natur, Kultur und Freizeit.
Mit dem Fahrrad lässt sich Alcantarilla über die Vía Amable mit Murcia verbinden. Sie bietet eine nachhaltige Möglichkeit, die umweltbezogenen, kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten der Huerta murciana kennenzulernen, und wird weniger von Kraftfahrzeugen genutzt als herkömmliche Straßen.
Feste und religiöse Traditionen
Alcantarilla liegt an der Levante-Pilgerroute des Camino de la Vera Cruz, im Abschnitt zwischen Murcia und Alguazas. Die Patronatsfeste zu Ehren der Virgen de la Salud finden jedes Jahr im Mai statt und tragen die Einstufung als Feste von regionalem touristischem Interesse.
Die Fiestas de Mayo de Alcantarilla umfassen mehr als 40 kulturelle Veranstaltungen im öffentlichen Straßenraum. Die Ermita de Nuestra Señora de la Salud, auch Virgen Niña genannt, ist das Ziel der traditionellen Romería während dieser Fiestas. Zur Festfolklore gehört außerdem die „Quema de la Bruja“; erste Aufzeichnungen über die Bruja stammen aus dem Jahr 1987.
Auch kulinarisch besitzt Alcantarilla eine eigene Benennung: La Huertana ist eine typische Tapa aus Alcantarilla, die in den Bars und Restaurants der Stadt angeboten wird. Die Archicofradía von Alcantarilla organisiert seit unvordenklicher Zeit die Corpus-Christi-Prozession der Stadt. Dank einer päpstlichen Dispens findet diese Prozession am Nachmittag statt.
Weitere Ortsseiten zur Auswahl: San Pedro Del Pinatar, La Escucha, Fuente Amarga, El Sabinar, Caravaca De La Cruz, Henares, Atamaria, San Ginés.
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