Valdilecha entdecken: Kirchen, Wege und lokale Spezialitäten
Unterkünfte in Valdilecha
Die Pasión Viviente de Valdilecha wurde von der Comunidad de Madrid als Fiesta de Interés Turístico Regional anerkannt. Sie entstand 1997 auf Initiative der Asociación Cultural San Martín; die erste Aufführung fand am Gründonnerstag 1998 statt.
Kultur und Geschichte
Die Iglesia de San Martín Obispo wurde im 13. Jahrhundert errichtet, wahrscheinlich zwischen 1240 und 1250. Ihre Mudéjar-Apsis gehört zu den wenigen erhaltenen Exemplaren in der Comunidad de Madrid; die Kirche ist dort seit 2017 als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Monument geschützt. Die Außenseite der Apsis ist vom Kirchenatrium aus zu sehen.
Die Ermita de la Virgen de la Oliva wurde im 18. Jahrhundert errichtet und beherbergt das Bildnis von Nuestra Señora de la Oliva, der Schutzpatronin von Valdilecha. Die ersten dokumentierten Hinweise auf die Ermita stammen aus dem 16. Jahrhundert; dazu gehört eine Beschreibung aus dem Jahr 1576. Der lokalen Überlieferung zufolge erschien die Virgen de la Oliva einem Hirten auf einem Olivenbaum; daraufhin wurde die Kapelle zu ihrer Verehrung errichtet.
Die Ermita del Cristo del Amparo wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet und liegt am westlichen Rand des historischen Ortskerns von Valdilecha. In ihr hängt die Christusfigur auf einem schlichten Holzaltar. Die Ermita de San José wurde am 7. September 2006 eingeweiht und ist die jüngste der in Valdilecha gelegenen Einsiedeleien. Die Hermandad del Patrocinio de San José zählt mit 160 Jahren Geschichte zu den ältesten Bruderschaften von Valdilecha.
Das Fest der Hermandad del Santísimo Cristo del Amparo ist für das Wochenende nach den Patronatsfeierlichkeiten angesetzt. Das Belén Viviente de Valdilecha, eine lebendige Krippendarstellung, ist für den Samstag vor dem 24. Dezember angesetzt; die Aufführung ist auf der Plaza del Ayuntamiento vorgesehen.
Landschaft und Wege
Der Pinar von Valdilecha ist als Picknick- und Rastplatz für Reisende ausgestattet; sein unterer Teil liegt am Quellbereich El Rejal und umfasst einen Picknickplatz.
Die Ruta del Pinar führt durch den Pinar von Valdilecha sowie an Weinbergen, Gärten und dem Gebiet Paraje del Llanillo vorbei. Als Rundwanderweg ist sie etwa 3,5 Kilometer lang, hat mittleren Schwierigkeitsgrad und eine Gehzeit von etwa 1,5 Stunden; empfohlen wird sie zur Beobachtung von Fauna und Flora, und sie beginnt in der Nähe eines für Kinder geeigneten Rastplatzes.
Der Trail del Capellán führt durch die Landschaften der tierras del Capellán und den Pinar sowie am markanten Bereich des bekannten Sombrero del Cura vorbei. Seine Strecke umfasst 10,3 Kilometer und kann auch zu Fuß absolviert werden.
Die Ruta del Trebolar steigt durch Olivenhaine an; entlang des Weges liegen die Salinen, die Vega und ein Bach. Sie gilt als 7 Kilometer langer Rundweg mit mittlerem Schwierigkeitsgrad und einer Gehzeit von etwa 3 Stunden; empfohlen wird sie für Frühling und Herbst.
Lokale Produkte
Das lokale native Olivenöl extra AOVE „LA LEBRERA“ der Cooperativa de Aceite Virgen de la Oliva de Valdilecha trägt die Herkunftsbezeichnung „Aceites de Madrid“. In der Bäckerei Hermanos Cristóbal in Valdilecha werden Hornazos, Tortas de manteca, Mantecados und Bollos de anís handwerklich hergestellt.
Weitere Orte
Canencia, Humanes De Madrid, Meco, Cubas De La Sagra, Santo Domingo, Cercedilla, Los Molinos, Guadalix de la Sierra
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