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Santa María de la Alameda: Natur, Wege und Geschichte

Unterkünfte in Santa María de la Alameda

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Santa María de la Alameda wird von den Flüssen Aceña und Cofio geprägt, die im örtlichen Gelände Schluchten und Wasserfälle bilden.

File:Santa María de la Alameda, Madrid, Spain - panoramio (1).jpg File:Santa María de la Alameda, Madrid, Spain - panoramio (1).jpg Foto: fjest via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Natur

Die ZEPA Encinares del río Alberche y río Cofio in Santa María de la Alameda gehört zum Natura-2000-Netz, umfasst 82.999 Hektar und ist ein bedeutendes Gebiet für Arten wie den Spanischen Kaiseradler, den Mönchsgeier und den Schwarzstorch.

Die Senda del Hornillo verläuft am Arroyo Hornillo entlang durch Ufervegetation sowie Bestände aus Harz- und Waldkiefern. Auf der Route zum Mirador Peña del Águila können Iberische Kaiseradler, Schwarzmilane, Zwergadler und Geier beobachtet werden.

Die Bergparameras von Santa María de la Alameda bilden ein hoch gelegenes Subökosystem und bieten gute Möglichkeiten zur Beobachtung von Wald- und Hochgebirgsvögeln, darunter auch Steinadler. Die Ruta de los Arroyos zeigt die Vegetation der Paramera mit Ginster und Wacholder und bietet Panoramablicke auf die Sierra de la Panamera und Gredos.

Kultur

Die Kirche Nuestra Señora de la Alameda wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Sie besitzt ein spätgotisches Kreuzrippengewölbe und drei durch toskanische Granitsäulen getrennte Schiffe.

Der historische Bahnhof von La Estación wurde 1863 errichtet; erhalten sind das Empfangsgebäude und der Bahnsteig. Die Ruta de los Fortines führt zu einer kürzlich restaurierten Verteidigungsstellung aus dem Spanischen Bürgerkrieg auf dem Cerro Manotera.

Wege und Wasser

Der Camino de Navalayegua führt durch einen Wald aus Pinus pinaster und zeigt die restaurierten Forts von El Zorrerón, den Oberlauf des Río Aceña und den Arroyo de El Tobar.

Die Route Charco-Mato beginnt in Las Herreras und führt über rund einen Kilometer in etwa 30 Minuten als leichte Wanderung zur Charca. Charco-Mato ist eine breite Wasserstelle mit einer angenehmen steinigen Fläche, die bei warmem Wetter zum Abkühlen dient.

Die Rundwanderung El Hornillo führt vom Parkplatz an der Puente de la Aceña an einem Fluss entlang zum Wasserfall Chorrera del Hornillo und steigt anschließend zwischen den Tälern des Río Aceña und des Arroyo Hornillo an. Die Route Bocanegra führt von La Estación zu einer von Vegetation und Felsen umgebenen Wasserstelle, an der Baden in ländlicher Umgebung möglich ist.

Der Camino de la Cabrera ist ein linearer Viehweg, der La Estación mit Las Herreras verbindet; er kann zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Fahrrad begangen beziehungsweise befahren werden. Das Itinerario por las Parameras ist eine 17 Kilometer lange, anspruchsvolle Rundwanderung mit 525 Metern Höhenunterschied, die am Bahnhof von Santa María de la Alameda beginnt, etwa 5 Stunden und 30 Minuten dauert und teilweise ausgeschildert ist.

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In Santa María de la Alameda gibt es zahlreiche festgelegte und ausgeschilderte Routen zum Wandern, Radfahren und Reiten. Die Angaben zu Länge, Dauer, Schwierigkeit, Höhenunterschied und Fortbewegungsart machen die Wege in ihrer Anlage vergleichbar.

Geschichte

Einst verliefen ein kurzer Abschnitt der Cañada Real Leonesa und die Colada de la Cruz Verde durch Santa María de la Alameda; die Colada durchquerte das Gemeindegebiet in Ost-West-Richtung.

Der Camino de los Cuatro verläuft über historische Wege zwischen Santa María de la Alameda und Las Navas del Marqués und verbindet Navalespino mit Mühlen am Río Cofio.

Puente Recondo ist eine siebenbogige Eisenbahnbrücke über den Río Cofio; sie überwindet an beiden Ufern einen Höhenunterschied von 50 Metern und gehört zur Eisenbahnstrecke zwischen Madrid und Ávila. Die verlassene Siedlung La Lastra gehörte früher zum Gemeindegebiet von Santa María de la Alameda.

Regionale Traditionen

Santa María de la Alameda ist für seine Pilze bekannt und veranstaltet Anfang November die Jornadas Micológicas. Bei einer von Viehzüchtern veranstalteten Feier wird den Teilnehmenden Fleisch aus eigener Tierhaltung angeboten.

In Robledondo werden Workshops zur Herstellung von glutenfreiem Brot und glutenfreiem Bier angeboten.

Anreise

Der Regionalzug Madrid–Ávila bietet Zugang zum Bahnhof La Estación von Santa María de la Alameda und hält dort zehnmal täglich. Die Buslinie C-665 fährt über San Lorenzo de El Escorial und hält in Santa María de la Alameda Pueblo und Santa María de la Alameda Estación.

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Weitere Ziele

San Martín De Valdeiglesias, Lozoya, Ajalvir, Majadahonda, Velilla De San Antonio, Manjirón, Ciempozuelos, Valdemoro

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Madrid.