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Muro De Aguas – Torre Fuerte, Aussicht und Natur

Unterkünfte in Muro De Aguas

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Muro de Aguas und Ambas Aguas sind vollständig in das offizielle Schutzgebiet Valle del Alhama-Linares einbezogen. Die Torre Fuerte ist der erhaltene Teil eines größeren rechteckigen Verteidigungskomplexes aus dem 15. Jahrhundert. Von der Torre Fuerte sind zwei rechtwinklig aneinanderstehende Mauern aus Sandsteinmauerwerk mit Höhen von 9 Metern und 4,50 Metern erhalten.

File:Muro de Aguas, La Rioja, Spain - panoramio.jpg File:Muro de Aguas, La Rioja, Spain - panoramio.jpg Foto: Muro de Aguas via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Weitere Orte: Grávalos, Laguna De Cameros, Cirueña, Arnedillo, San Vicente De La Sonsierra, Logroño, Hornos de Moncalvillo, Arrúbal.

Kultur und Geschichte

Auf dem Cerro Testigo bietet die Torre Fuerte einen weiten Panoramablick auf Muro de Aguas. Die Ruinen der Santa María sind die Überreste einer aus dem 16. Jahrhundert stammenden Kirche aus Haustein und Bruchsteinmauerwerk; bei ihrem Bau wurden wahrscheinlich Reste einer früheren Festung oder der Torre Fuerte wiederverwendet. In den Ruinen ist noch ein Kreuzrippengewölbe mit Stichkappen auf Konsolen erhalten.

Die Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción ist eine im 18. Jahrhundert errichtete spätbarocke Kirche in Muro de Aguas. Etwa einen Kilometer oberhalb von Muro de Aguas am Weg nach Ambas Aguas liegen die Ruinen der Ermita de San Millán, von der nur noch das Portal erhalten ist.

Das Crucero ist ein Bildstock mit quadratischem Grundriss am Ortsausgang in Richtung Ambas Aguas. Auf drei polygonalen Stufen steht dort eine korinthische Säule aus Sandstein, die von einem vermutlich romanistischen Kruzifix aus Bronze bekrönt wird. El rollo o picota ist eine steinerne Säule jener Art, die am Eingang von Orten oder deren Gebieten mit voller Gerichtsbarkeit errichtet wurde.

In Ambas Aguas steht die Puente Medieval über dem Arroyo Urradaña. Sie bewahrt ihre ursprüngliche, 2,45 Meter breite Fahrbahn aus Flusskieseln.

Wasser, Landschaft und Blicke

Die Fuente de los 16 caños ist ein hydraulisches Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert, das 1902 wiederaufgebaut beziehungsweise überarbeitet wurde. Sie besitzt 14 bronzene Fischmäuler und zwei Überläufe. Gespeist wird sie von einem durch die Durchlässigkeit des Kalksteins der Region entstandenen Grundwasserleiter.

In Muro de Aguas kommen Steineichen, Ulmen und Kiefern sowie Sträucher wie Rosmarin, Lavendel und Thymian vor. Vom Mirador de El Cerrillo aus ist die Torre Fuerte auf dem nördlichen Hügel oberhalb von Muro de Aguas zu sehen. Vom Mirador de La Cruz del Palo aus können Gänsegeier und Bussarde über Muro de Aguas beobachtet werden.

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Der Mirador del Castillo liegt neben den Ruinen der Iglesia de Santa María und wenige Meter von der Torre Fuerte entfernt. Von dort bietet sich ein Panorama auf Muro de Aguas und das gesamte Tal. Über Muro de Aguas können ganzjährig Gänsegeier, Bussarde und weitere Greifvögel beobachtet werden.

Wege, Fossilien und Pyrit

Ein markierter Wanderweg von Ezcaray führt durch Ambas Aguas in Richtung Cornago und Cervera del Río Alhama. Eine Mountainbike-Route startet in Muro de Aguas und führt über Ocijo, Navalsaz, die Cuesta de Andorra und Ambas Aguas zurück nach Muro de Aguas. Eine weitere Route führt von Muro de Aguas zur Peña Isasa. Die unterschiedlichen Aktivitäten und Streckenverläufe lassen sich so bei der eigenen Tagesplanung getrennt betrachten.

Muro de Aguas wird nicht von Bussen angefahren. Die Dinosaurierfundstelle Chorrón del Saltadero liegt 2,5 Kilometer von Muro de Aguas entfernt am Bewässerungsweg in Richtung Cornago. Die Dinosaurierfundstelle Perosancio liegt rund 2,9 Kilometer von Muro de Aguas entfernt, etwa 100 Meter vom Weg nach Ambas Aguas; sie ist schwer zugänglich. Dort sind vier einzelne, schlecht erhaltene Fußspuren bewahrt, die Iguanodontiden zugeschrieben werden.

Die Dinosaurierfundstelle Valdeté liegt fünf Kilometer von Muro de Aguas entfernt in Richtung Ambas Aguas an der Gemeindegrenze zu Préjano. Sie bewahrt Fußspuren, die einem verletzten Ornithopoden zugeschrieben werden, der sie hinterließ.

Die Pyritvorkommen bei Ambas Aguas sind für ihre vielfältigen Kristallhabitus und Kristallformen bekannt. Dazu gehören ovale und kugelige Formen, die durch die Gruppierung von Kristallen entstehen. Die Mine Piritas de Ambas Aguas in Ambas Aguas bietet geführte Besuche an, bei denen Besucher selbst Pyritproben ausgraben und freilegen können.

Ortsleben und regionale Besonderheiten

Muro de Aguas gehört zu einem Gebiet, in dem Trüffel angebaut beziehungsweise gewonnen werden. Am Vorabend von San Antonio und San Juan werden in Muro de Aguas Freudenfeuer entzündet. In der Nacht von Freitag auf Samstag bringen die jungen Männer traditionell blühende Zweige an den Balkonen und Fenstern der jungen Frauen an.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: La Rioja.

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