Baños de Río Tobía: Kunst, Wein und Baukultur
Unterkünfte in Baños de Río Tobía
Baños de Río Tobía ist jeden Sommer Schauplatz von Bañarte, einem Kunstfestival, das den Ort in eine Art Freiluftwerkstatt verwandelt. Bañarte umfasst Workshops und Ausstellungen im gesamten Ort; Besucher können Künstlern bei der Arbeit und beim Schaffen vor Ort zusehen. Bei der eigenen Planung lassen sich kulturelle Eindrücke, feste Termine und historische Bauwerke als unterschiedliche Schwerpunkte gewichten. Auch die Reihenfolge dieser Themen können Sie nach Ihren Interessen anpassen.
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Foto: Juanma232 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Wein und lokale Termine
In Baños de Río Tobía gibt es in der Rioja Alta 83,87 Hektar Rebfläche und sechs Weinkellereien. Bodegas Juan Carlos Sancha kann in Baños de Río Tobía besichtigt werden; auch Bodega Clemente García kann dort besichtigt werden. Das Festival del Chorizo findet in Baños de Río Tobía am Sonntag vor San Mateo statt. Wenn Sie den Aufenthalt zeitlich gliedern, können Sie den Sommertermin von Bañarte und den Termin des Chorizo-Festivals getrennt betrachten. Die Rebfläche und die beiden genannten Weinkellereien verbinden dabei den regionalen Weinbezug mit konkreten Orten innerhalb von Baños de Río Tobía. Der Chorizo-Termin setzt daneben einen eigenen saisonalen Akzent, sodass Wein und lokale Veranstaltung als getrennte Themen erkennbar bleiben.
Routenbezug
Baños de Río Tobía gehört zum Valle-del-Najerilla-Abschnitt der Ruta de los Tres Valles. Für Ihre räumliche Planung können Sie diesen Routenbezug neben den Ortsbesichtigungen und Veranstaltungsterminen als eigenen Schwerpunkt führen. Damit stehen die Einordnung in einen Routenabschnitt und die einzelnen Themen des Ortes nebeneinander, ohne dass der Routenbezug die kulturellen oder kulinarischen Aspekte ersetzt.
Weitere Orte
Weitere Orte: Gallinero De Cameros, Aldeanueva De Ebro, Entrena, Cirueña, Logroño, Zorraquín, Pradillo und Huércanos.
Baukultur
Die Ermita de la Virgen del Rosario wurde im 17. Jahrhundert, genauer in dessen zweiter Hälfte, als Kapelle aus Werkstein mit einem Schiff, vier Jochen und einer Sakristei errichtet und von Fray Benito Salazar finanziert. Ihr Hauptaltar ist im Barockstil gehalten und umfasst eine obere Nische mit einem Bildnis der Jungfrau vom Rosenkranz.
Die Kirche San Pelayo wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts erbaut. Ihr Hauptaltar ist im Renaissance-Stil gehalten und entstand ungefähr zwischen 1530 und 1540. Am Eingang der Kirche San Pelayo wurden archäologische Überreste einer kleinen Siedlung gefunden. Dazu gehören Keramik und weitere Gegenstände, die ungefähr aus dem 2. oder 3. Jahrhundert stammen.
Aus dem 17. Jahrhundert stammt auch der Palacio de Salazar. Er wurde aus Werkstein errichtet und umfasst drei Geschosse; sein oberstes Geschoss wird von einer Galerie mit Rundbögen bekrönt. Am Palacio de Salazar befinden sich zwei Wappen, darunter eines mit der Inschrift "Goiry Salazar". Die Bauwerke setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte: sakrale Ausstattung, archäologische Spuren und repräsentative Architektur lassen sich als eigene Zugänge zur Ortsgeschichte betrachten.
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