Albelda de Iregua – Scriptorium, Talwege und Ferienwohnungen

File:Ermita de Nuestra Señora de Bueyo en Albelda de Iregua.jpg File:Ermita de Nuestra Señora de Bueyo en Albelda de Iregua.jpg Foto: Juanma232 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

In Albelda de Iregua ist das Scriptorium de San Martín als frühmittelalterlicher eremitischer Raum aufbereitet. Es wurde als besuchbarer Ort mit verbesserten Zugängen und Wegen sowie mit Schutz- und Beschilderungselementen hergerichtet; der Besuch ist strukturiert und didaktisch angelegt.

Kultur und Geschichte

Am 5. Januar 924 gründete König Sancho das Benediktinerkloster San Martín de Albelda, das im 10. Jahrhundert zum kulturellen Zentrum von La Rioja werden sollte. Im Bodegas-Viertel von Albelda de Iregua gibt es eine Gruppe von Höhlen, die als „scriptorium rupestre“ bezeichnet wird. Nach einer Theorie des Historikers Antonino González Blanco soll dort eine Schreiberschule bestanden haben, aus der im 10. Jahrhundert das Scriptorium des Klosters San Martín hervorgegangen sein soll.

Die Ermita de Nuestra Señora de Bueyo bewahrt eine halbrunde romanische Apsis aus dem 12. Jahrhundert. Sie liegt in einer bewässerten Tal- und Kulturlandschaft mit Obstbäumen und Bächen und ist über einen guten Weg sowie anschließend über einen von Bäumen gesäumten Spazierweg erreichbar. Die Ermita de Santa Isabel ist eine rechteckige Kapelle im Ortszentrum von Albelda de Iregua mit einem halbrundbogigen Eingang; sie wurde 1911 wiederaufgebaut. Nach dem Wiederaufbau im Jahr 2003 wurde dort ab Ende desselben Jahres wieder Gottesdienst gefeiert.

Das Mural „Mural de la Antigua Iglesia Colegial de San Martín de Albelda“ kann in der Calle La Carrera 15 in Albelda de Iregua besichtigt werden. Als besuchbares Weingut ist Bodegas Vinícola Real 200 Monges in Albelda de Iregua gelistet. Außerdem werden in Albelda de Iregua drei örtliche Volkstanzstücke bewahrt: „El Árbol“, „El Rápido“ und „La Danza de Albelda“.

Natur und Wege

Der Mirador de San Martín befindet sich am früheren Standort der Kirche San Martín und bietet Aussicht über den gesamten Ort. Bänke und ein großzügiger Sitzbereich laden dort dazu ein, die Aussicht auf das Tal zu genießen. Der Mirador de la Peña ist über einen hergerichteten Fußweg bis zum Gipfel erreichbar und bietet dort Aussicht auf das Iregua-Tal.

Der Paseo del Iregua umfasst Spazierwege an beiden Ufern des Flusses und verbindet sich mit der Vía Verde. Diese 77,2 Kilometer lange, durchgehend begeh- und befahrbare Strecke führt durch das gesamte Iregua-Tal von Logroño bis zum Puerto de Piqueras und ist für Fußgänger und Radfahrer geeignet. Die unterschiedlichen Wegformen und die klar ausgewiesene Streckenlänge eröffnen verschiedene Maßstäbe für die persönliche Planung.

In Albelda informiert eine Informationstafel an der Vía Romana del Iregua über das kulturelle Erbe der Gemeinde.

Weitere Orte

Ergänzend können Sie folgende Orte betrachten: Huércanos, Aguilar Del Río Alhama, Enciso, Villarejo, Briones, Navarrete, Arrúbal, Almarza De Cameros.

Überlieferte Traditionen

Die Feier von Los Quintos in Albelda dauert drei Tage vom 5. bis 7. Februar. Februar ziehen die Quintos und Quintas durch den Ort und besuchen die Häuser, wo sie den Nachbarn Kekse und Likör anbieten.

Zur überlieferten San-Marcos-Tradition gehörte eine traditionelle Verteilung von Schokolade vor der Ermita de San Marcos. Die überlieferte San-Marcos-Prozession führte seit etwa 1620 am 25. April von der Kirche San Martín de Albelda zur Ermita de Santa Fe de Palazuelos, wo eine Messe gefeiert wurde.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: La Rioja.

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