Nulles entdecken: Ferienwohnung zwischen Wein, Geschichte und Routen
Unterkünfte in Nulles
Nulles verbindet modernistische Weinarchitektur, historische Bauwerke und Wege durch die Landschaft. Das Celler Cooperatiu de Sant Isidre de Nulles ist ein modernistisches Genossenschaftsweingut, das vom Architekten Cèsar Martinell entworfen wurde. Wer eine Ferienwohnung in Nulles vergleicht, kann auf den Angebotsseiten Reisedaten, Wohnungsart und Stornierungsbedingungen nebeneinanderlegen und die gewünschte Aufenthaltsdauer mit den unterschiedlichen Routenlängen und Besuchsangeboten abgleichen.
Wein und lokale Angebote
Zum Weinprofil des Ortes gehört das Enotourismus-Angebot #OrigenCalçotada. Es umfasst eine Route durch Weinberge und Calçot-Felder, einen Besuch des Weinguts sowie eine Verkostung von Weinen und Cavas aus lokaler Produktion. In Bellavista (Nulles) endet das ökologische Enotourismus-Angebot „Paisatge, pedra i vi“ mit einer Verkostung lokaler Produkte.
Kultur und Geschichte
Der Bau der Església de Sant Joan Baptista begann im Jahr 1510. Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche im neoklassizistischen Stil mit starkem barockem Einfluss wiederaufgebaut. Ihr achteckiger Glockenturm erhebt sich aus einem quadratischen Sockel und wird von einer Kuppel gekrönt. An der rechten Außenmauer sind Reste der Burg von Nulles zu sehen.
Auch die iberische Fundstätte Rabassats führt weit in die Ortsgeschichte zurück: Ihr Zentralgebäude war im 3. Jahrhundert v. Chr. in Betrieb. Der westliche Raum war in zwei Bereiche unterteilt und wurde für häusliche Tätigkeiten wie Mahlen, die Zubereitung von Lebensmitteln und Weben genutzt.
Routen durch die Landschaft
Die Ruta dels Tanins dauert mit dem Fahrrad etwa 20 Minuten und zu Fuß etwas mehr als eine halbe Stunde. Sie führt zu Casafort, Trockensteinbauten und dem Wald del Lluc. Unterwegs bieten sich weite Ausblicke auf einen Teil des Gemeindegebiets von Nulles sowie in der Ferne auf die Berge von Prades.
Die Ruta de les Alzines führt zum Weiler Bellavista mit seiner Kapelle, zu Trockensteinbauten und zur Brücke von l'Hospitalet. Außerdem bietet sie eindrucksvolle Ausblicke über das Umland. Die Ruta de la Síquia ist fast vollständig asphaltiert und dauert mit dem Fahrrad etwa 30 Minuten sowie zu Fuß eine Stunde.
Zur Ruta de la Síquia gehören die Pont de Busquets, ein gepflasterter Bewässerungskanal, der früher zur Wassergewinnung genutzt wurde, sowie Trockensteinbauten. Sehr gute Ausblicke auf Vilabella und Nulles ergänzen den Weg. Die Ruta del Forn Teuler dauert mit dem Fahrrad etwa 30 bis 45 Minuten und zu Fuß eine Stunde; sie führt zu einem alten Ziegelofen, weiteren Trockensteinbauten und guten Ausblicken auf die Hügel. Die unterschiedlichen Zeitangaben machen die vier Routen in ihrer Länge und Fortbewegungsart vergleichbar.
Besuch
Die Oficina de Turisme de Nulles bietet Besucherinformationen und kulturelle Angebote wie Ausstellungen und einen Präsentationsraum. In Nulles können Besucher die iberische Fundstätte Rabassats aus dem 3. Jahrhundert v. und den mittelalterlichen Weiler Casafort im Rahmen eines Besuchs entdecken.
Weitere Ziele zur regionalen Orientierung: L'ametlla De Mar, Vila-Seca De Solcina, Roda De Barà, Riba-Roja D'ebre, Miravet, Poble Nou, Vandellòs, La Vilella Baixa.
Die Festa de la Cooperativa de Nulles „Sant Isidre“ ist für den 15. Mai aufgeführt.
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