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Ferran entdecken: Castell, Kirche und Bewässerungsgärten

Unterkünfte in Ferran

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Das Castell de Ferran reicht in seinen Ursprüngen ungefähr ins 11. Jahrhundert zurück, in die Zeit der feudalen Expansion der katalanischen Grafschaften.

File:Cementiri de Ferran 02.jpg File:Cementiri de Ferran 02.jpg Foto: Jordi Gili via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wenn Sie das heutige Castell de Ferran betrachten, begegnen Ihnen mehrere Bauphasen mit romanischen, gotischen und Renaissance-Elementen in einer einzigen Anlage. Das Bauwerk befindet sich in Privatbesitz; von der öffentlichen Straße und vom ländlichen Ortskern aus ist es sichtbar.

Geschichte und Baukultur

Die kleine Kirche Santa Maria de Ferran wurde 1800 erbaut.

Zwischen Nachbarhäusern eingebaut, zeigt Santa Maria de Ferran je nach Straßenseite nur einen Teil ihrer Außenansicht: Von einer Straße aus ist nur das Portal sichtbar, von der parallelen Straße sind das Chorhaupt und der Glockenturm zu sehen.

Die beiden Straßenansichten ergänzen sich, weil die Kirche zwischen den Nachbarhäusern liegt und ihre Bauteile dadurch nicht auf einer einzigen Seite erscheinen. Portal, Chorhaupt und Glockenturm bilden so unterschiedliche Außenansichten, während der achteckige Turm vier offene und vier geschlossene Seiten aufweist.

Der Glockenturm von Santa Maria de Ferran ist achteckig ausgeführt und besitzt vier offene sowie vier geschlossene Seiten.

Im Rahmen der Festa Major de Ferran fand am 15. August 2026 anlässlich des Festes Mariä Himmelfahrt in der Kirche Santa Maria de Ferran von 13 bis 14 Uhr ein feierlicher Gottesdienst statt.

Wasserwirtschaft

Das Bewässerungsnetz nahm seinen Ausgang an der Schleuse des Molí del Pas und leitete Wasser zu den Gärten von Ferran und Tamarit am rechten Ufer des Gaià.

Das Bewässerungssystem umfasste vier unterirdische Wasserstollen: die Mine von Mas de Marquès mit 720 m Länge, die Mine de l'Yxart mit 130 m sowie die Minen von Vallvé und Pau Segú mit jeweils 120 m.

Von dieser Bewässerungsanlage sind Reste von Bewässerungsgräben, Zugänge zu den Minen und einige Wasserräder erhalten.

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Die erhaltenen Elemente verweisen auf unterschiedliche Teile der Anlage: Die Bewässerungsgräben gehören zur Wasserführung, die Minenzugänge zu den unterirdischen Stollen und die Wasserräder zur technischen Infrastruktur. Neben den Maßen der vier Stollen bleiben damit auch verschiedene bauliche Bestandteile des Systems überliefert.

Das Bewässerungssystem der Gärten von Ferran und Tamarit ist mindestens seit dem 14. Jahrhundert dokumentiert.

Nach Gewohnheitsregeln, die bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts galten, hatten die Bewässerer von Ferran Tag und Nacht Zugang zum Wasser.

Die Bewässerungsinfrastruktur von Ferran und Tamarit wurde ungenutzt, nachdem der Stausee bei El Catllar dazu führte, dass das Wasser des Gaià die Gärten nicht mehr bewässerte.

Routen und Veranstaltungen

Die offizielle Rundroute „La Móra - Tamarit - Riu Gaià - Ferran - El Mèdol“ nennt Ferran ausdrücklich in ihrem Routentitel; ihr Ausgangspunkt liegt am Barranc de la Mora.

Die 2026 ausgetragene Marxa Castells Altafulla – Costa Daurada führte auf ihren 16- und 26-km-Strecken für Wandernde und Trail-Laufende am Castell de Ferran vorbei.

Weitere Orte

Weitere Orte: Benissanet, Caseres, Torroja Del Priorat, Rasquera, Figuerola Del Camp, Castellvell Del Camp, Vilaplana, Bellvei.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tarragona.

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