El Catllar entdecken: Burg, Gaià und historische Wege
Unterkünfte in El Catllar
Die Burg von El Catllar steht auf einem Hügel mit Blick auf eine Flussschleife des Gaià. Ihre Grundlage bilden die Überreste einer befestigten Siedlung aus der Eisenzeit, die auf das 7. bis 5. Jahrhundert v. Chr. datiert wird. Bei der Auswahl einer Ferienwohnung in El Catllar können Sie Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen auf den jeweiligen Angebotsseiten direkt vergleichen.
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Foto: Jordi Gili via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Kultur und Geschichte
Aus einer frühen Mauer und einem frühen Turm entwickelte sich die Burg von El Catllar. Vor allem zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert kamen weitere Bauteile hinzu. Ihre spätere Gestalt umfasste einen Graben, einen dreieckigen Grundriss, einen ummauerten Umfang mit zwei Türmen an der Hauptfassade und einen zentralen Innenhof. Die Burg ist Teil der von der Generaldirektion für Tourismus der Generalitat de Catalunya geförderten Ruta de los castillos de frontera.
An der Stelle eines früheren romanischen Gotteshauses entstand die Església de Sant Joan Baptista. Die Bauarbeiten begannen 1776, 1790 wurde die Kirche geweiht. Sie weist einen klassizistischen Stil mit einigen barocken Elementen auf. L’Agulla ist ein 12 Meter hohes, spindelförmiges Bauwerk aus Stein und Kalkmörtel sowie ein hydraulisches Ingenieurbauwerk, das vermutlich den Druck in den Wasserleitungen regulierte.
Die Ermita de Sant Ramon wurde 1603 errichtet und während des Ersten Karlistenkriegs in einen befestigten Ort umgewandelt. Heute ist sie Sitz des Centre d’Interpretació del Gaià. La fàbrica produzierte bis 1912 Papier, wurde danach zu einer Textilfabrik und beherbergte von 1914 bis 1972 ein Elektrizitätswerk. Der Pont del ferrocarril ist ein im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts errichtetes Bauwerk der Ingenieurbaukunst; er sollte den Fluss Gaià auf einer heute stillgelegten Eisenbahnstrecke überqueren.
Das Molí d’en Fortuny ist ein Bauernhaus, das auf einer ehemaligen Getreidemühle errichtet wurde; diese ist seit dem 14. Jahrhundert belegt. Der Ortskern von El Catllar war bereits vor 1340 von einer Mauer mit drei Toren umschlossen: dem Brunnen-, dem Hospital- und dem Tarragona-Tor. Auf der Plaça de la Vila, die als la Raval bekannt ist, findet jeden August eine Castells-Diada statt.
Weitere Ortsentdeckungen
Für weitere Ortsentdeckungen können Sie auch Cabra Del Camp, Camp-Redó, La Palma D'ebre, Alforja, Godall, Montferri, Cambrils und El Milà ansehen.
Wege und Landschaft
Der Itinerario saludable por el río Gaià ist 1,1 Kilometer lang und führt über zwei Stege von der Torre d’en Guiu bis zur alten Eisenbahnbrücke. Er gilt als für ältere Menschen und Menschen mit Mobilitätsproblemen geeignet. Die Ruta Vermella – Camí a Sant Simplici führt von der Burg von El Catllar nach Sant Simplici und verbindet Landschaft und Geschichte als thematischen Schwerpunkt.
Die Ruta Rosa – Camí fondo de Mas Pasqual führt über alte Wege mit Resten der sie säumenden Trockensteinmauern und durch einen Bereich des Gemeindegebiets von El Catllar mit besonders hoher Dichte an Bauernhäusern. Die unterschiedlichen Wegbilder und Themen lassen sich für die eigene Planung getrennt betrachten, etwa als kurze Flussstrecke, kulturhistorische Verbindung oder landschaftlich geprägte Route.
Die Ruta groga – Alts de la Bassa Closa führt durch eine landwirtschaftlich geprägte Trockengebietslandschaft mit bedeutenden verfallenen Bauernhäusern, bewirtschafteten und brachliegenden Feldern sowie verstreuten Beständen von Aleppo-Kiefern. Auf der Ruta blava – Itinerari per la conca del Gaià lässt sich an der Staumauer des Gaià-Stausees die Vogelwelt beobachten. Im Baix Gaià lässt sich das Netzwerk der Burgen über ein Wegenetz erkunden, das die einzelnen Burgen miteinander verbindet.
Natur am Gaià
In der Nähe des Ortszentrums von El Catllar, neben der ehemaligen Papierfabrik, liegt ein Feuchtgebiet, das für die mediterranen Lebensgemeinschaften des Binnenlands repräsentativ ist.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tarragona.