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Vilamòs: Ecomusèu, Santa Maria und Wege zum Montlude

Unterkünfte in Vilamòs

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur

Vilamòs zeigt im Ecomusèu Çò de Joanchiquet den traditionellen aranischen Gebäudetyp „auviatge“. Das Ensemble umfasst ein Haus, Scheunen, einen Taubenschlag und einen Schweinestall. Die Gebäude gruppieren sich um einen geschlossenen Innenhof. So stehen Wohn- und landwirtschaftlich genutzte Gebäude in einer gemeinsamen Hofanlage zusammen. Zum Ecomusèu gehört ein Audioguide mit 23 Titeln auf Aranesisch, Katalanisch, Spanisch, Französisch und Englisch. Die Erläuterungen sind damit in fünf Sprachfassungen angelegt und begleiten die Betrachtung des Gebäudeensembles.

Geschichte

Die Kirche Santa Maria de Vilamòs besitzt einen romanischen Glockenturmtyp, von dem im Val d’Aran nur zwei Beispiele erhalten sind. Das andere befindet sich bei der Kirche von Bossòst. In die Mauern von Santa Maria de Vilamòs sind römische Grabstelen eingelassen. Einige dieser Stelen sind von außen sichtbar, besonders am Glockenturm. An der Kirche treffen dadurch romanische Bauformen und sichtbare Zeugnisse aus römischer Zeit unmittelbar aufeinander.

Sant Miquèu de Vilamòs ist eine aus dem 11. Jahrhundert stammende Einsiedelei im lombardisch-romanischen Stil. Sie liegt 15 Gehminuten vom Dorf Vilamòs entfernt. Die Einsiedelei steht auf einem Vorsprung. Von diesem Vorsprung reichen die Ausblicke über das Garona-Tal, die Artiga de Lin und das Aneto-Massiv. Der Weg verbindet den Dorfbereich mit einem historischen Sakralbau und einem Aussichtspunkt über mehrere benannte Landschaftsräume.

Landschaft

Auf Wegen in der näheren Umgebung von Vilamòs liegen große grüne Wiesen. Entlang der Wege finden sich natürliche Quellen und Aussichtspunkte. Während der Schneeschmelze sind dort saisonal gefüllte Teiche anzutreffen.

Das Safareig de Vilamòs ist ein überdachter Komplex von etwa 20 Metern Länge. Zu ihm gehören eine Quelle, eine Viehtränke und ein Waschhaus. Auf einem Marmorpfeiler ist die Jahreszahl 1775 eingraviert. Die Anlage bewahrt damit mehrere Funktionen des früheren Alltags an einem Ort; ihre Länge, die Überdachung und die Inschrift gehören ebenso zu ihrem Erscheinungsbild wie die drei Bestandteile.

Routen

Die lineare Route von Vilamòs zum Montlude auf 2.517 Metern führt über Forstwege und hochalpine Pfade durch alpine Weiden und Schwarzkiefernwälder. Die Strecke ist 11,4 Kilometer lang. Sie verläuft zwischen den Gemeinden Les und Vilamòs im Val d’Aran. Für den Aufstieg weist sie 640 Höhenmeter auf.

Tradition

Eine thematische Route durch die Altstadt und ihre Umgebung von Vilamòs nutzt insgesamt acht erklärende und visuelle Elemente, anhand derer sie die traditionellen Berufe und die Rollen von Frauen in der früheren aranesischen Gesellschaft sichtbar macht. In Vilamòs gibt es außerdem die „Gòis en aunor de Sant Ròc“ zu Ehren von Sant Ròc. Sant Ròc ist der Schutzpatron von Vilamòs.

Weitere Orte: Alás, Cortscastell, Tendrui, La Baronia De Rialb, El Palau D'anglesola, Palouet, Agramunt, Tartareu

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lleida.

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