Escunhau: Romanik und Wege zum Lac d’Escunhau
Unterkünfte in Escunhau
Kultur und Baukunst
In Escunhau gehört die Kirche von Escunhau zur Ruta Románica de Arán, der romanischen Route des Val d’Aran. Das Portal von Sant Pèir d’Escunhau ist durch drei konzentrische Bögen und zwei von Säulen getragene Archivolten gegliedert. Sant Pèir d’Escunhau bewahrt in einer kleinen Seitenkapelle, die als Baptisterium dient, ein großes romanisches Taufbecken aus Marmor auf, das von einem schlichten zylindrischen Sockel getragen wird. Für Sant Pèir d’Escunhau sind in den Sommermonaten geführte Besichtigungen im Rahmen der Ruta Románica de Arán vorgesehen. Das Zentrum von Escunhau besteht aus sich kreuzenden Straßen und zahlreichen Steinhäusern im reinsten aranischen volkstümlichen Baustil. Portal, Kapelle und Taufbecken gehören dabei zu unterschiedlichen Teilen desselben Kirchenbaus: Außen prägen die Bögen und Archivolten den Zugang, während sich das romanische Marmorbecken in der kleinen Seitenkapelle befindet.
File:Sant Pere d'Escunhau, Val d'Aran. - Flickr - Angela Llop.jpg
Foto: Angela Llop from Spain via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0
Wege und Landschaft
Die Forstpiste zum Wanderweg des Lac d’Escunhau beginnt in Escunhau. Der Zugang zum Lac d’Escunhau führt über eine 8 km lange Forstpiste bis zu einem kleinen Parkplatz und einer Hütte; anschließend erreicht man den See über einen bequemen Aufstieg von weniger als einer Stunde. La Tuca auf 1.800 m erstreckt sich am rechten Rand von Vielha, Betren, Escunhau und Casarilh. Von diesen Orten führen Forstpisten und unterschiedlich anspruchsvolle Wanderwege durch dichte Tannenwälder. Der Camin Reiau nutzt Wege, die einst die verschiedenen Dörfer des Val d’Aran miteinander verbanden und bereits in der Antike von den Römern genutzt wurden. Die Route Pueblos de Castièro führt über einen Teil der zur ehemaligen Skistation La Tuca ansteigenden Piste durch einen schattigen Wald aus Eschen, Ahornbäumen und Eichen bis nach Escunhau und Casarilh. Zu den Wegen rund um La Tuca gehören Forstpisten und unterschiedlich anspruchsvolle Wanderwege. Die Route Pueblos de Castièro verläuft dabei durch Eschen, Ahornbäume und Eichen, während für die Wege von Vielha, Betren, Escunhau und Casarilh dichte Tannenwälder beschrieben sind. Die Wege nennen dabei unterschiedliche Ausgangspunkte und Abschnitte: Zum Lac d’Escunhau beginnt die Forstpiste in Escunhau, während die Wege in Richtung La Tuca von Vielha, Betren, Escunhau und Casarilh ausgehen. Auf der Route Pueblos de Castièro wechseln damit auch die benannten Waldtypen zwischen Tannen sowie Eschen, Ahornbäumen und Eichen. Der Seeweg verbindet die lange Forstpiste mit einem kurzen anschließenden Aufstieg, während die Wege rund um La Tuca unterschiedlich anspruchsvoll durch die genannten Waldlandschaften führen.
Geografische Einordnung
Monte Calvo ist ein Berg in der näheren Umgebung von Escunhau. Tuc de Sarrahèra ist ein Gipfel in der Umgebung von Escunhau. Tuc Nere ist ein Gipfel in der Umgebung von Escunhau. Tuc de Somont ist ein Gipfel in der Umgebung von Escunhau. Esglesia de Sant Esteve de Ginast ist eine Kirche im weiteren regionalen Umfeld von Escunhau. Pilaret de Sant Urbà ist eine Kirche im weiteren regionalen Umfeld von Escunhau.
Weitere Orte auf dieser Seite sind Casau, Betlan, Arròs und Aubèrt.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vielha.