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Torrebesses: Trockensteinlandschaften, Wege und Kultur

Unterkünfte in Torrebesses

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Torrebesses sind mehr als 400 Trockensteinbauten katalogisiert und inventarisiert. Über Jahrhunderte entstandene Trockensteinbauten haben im Gemeindegebiet wertvolle landwirtschaftliche und viehwirtschaftliche Landschaften geprägt. Vor allem Olivenbäume, Mandelbäume und Getreide bestimmen diese Landschaften. Hinzu kommen 500 Kilometer Trockenstein-Begrenzungsmauern im Gemeindegebiet.

Natur

Die Route de la Pedra Seca führt durch eine trockene, zugleich attraktive Landschaft. Entlang der Route können gut erhaltene Trockensteinhütten, Zisternen, Brunnen und Getreidemühlen besichtigt werden. Die Bauwerke stehen dabei unmittelbar mit den landwirtschaftlich geprägten Flächen und den Begrenzungsmauern in Verbindung, die das Gemeindegebiet über lange Zeit geprägt haben. Für Wege durch offene Landschaften ist es sinnvoll, die aktuellen Streckenbedingungen vor dem Start zu kontrollieren.

Wege

Die Route de Sant Roc beginnt am Centre d’Interpretació de la Pedra Seca. Zunächst führt sie am alten Pou de la Vila vorbei und erreicht nach einem kurzen Anstieg die Eremitage Sant Roc. Die Route führt außerdem durch Pistazienfelder und erreicht die gut restaurierte Trockensteinhütte Cabana de la Falsa Cúpula.

Die Route durch die Pedra-Seca-Landschaften umfasst den Besuch des Centre d’Interpretació de la Pedra Seca und eine Führung. Bei dieser Führung werden die trockengeprägte Landschaft der Umgebung und ihre Trockensteinbauten kennengelernt. So gehören sowohl die baulichen Zeugnisse als auch die von ihnen geprägten Landschaften zu den Stationen dieses Weges. Geführte Routen lassen sich für die Tagesplanung anhand der aktuellen Termine und Beginnzeiten vorbereiten; diese Angaben sollten vor der Anreise geprüft werden.

Kultur

Die Església Nova ist eine unvollendete Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Der Molí del Bep de Canut ist eine Ölmühle aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und befindet sich in perfektem Erhaltungszustand. Beide Bauwerke stehen für unterschiedliche historische Nutzungen: Hier trifft sakrale Architektur auf die Verarbeitung von Olivenöl.

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Die monumentale Route umfasst den Besuch der Església Nova und der romanischen Església de Sant Salvador. Die Església de Sant Salvador ist als Kulturgut von nationalem Interesse eingestuft und besitzt ein gotisches Retabel der Schule von Lleida, das in der Comarca einzigartig ist.

Bei der geführten monumentalen Route werden das Centre d’Interpretació de la Pedra Seca, die Sitges, die Església de Sant Salvador, die Església Nova sowie die Fassaden von Casa Gort und Casa Oró besucht. Bei Kirchen, Mühlen und Interpretationszentren gehören die jeweiligen Öffnungszeiten zur Vorbereitung eines Besuchs.

Genuss

Die geführte gastronomische Route umfasst den Besuch des alten Molí del Bep de Canut und der aktuellen Cooperativa del Camp de Torrebesses. Sie endet mit einer Olivenölverkostung. Eine Verkostung lässt sich anhand des aktuellen Termins einplanen und als eigener Programmpunkt neben den Besichtigungen vormerken.

Weitere Ziele: Vallbona De Les Monges, Santa Maria de Meià, Ribera d'Urgellet, Lloberola, Mont-Ros, Sidamon, La Guingueta D'àneu, Ivars D'urgell

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lleida.

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