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Sant Guim de la Plana: Geschichte, Natur und Feste

Unterkünfte in Sant Guim De La Plana

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ortsbild und Geschichte

Das Castell de Sant Guim de la Plana ist ein großes Herrenhaus und beherrscht die Altstadt. Die erste urkundliche Erwähnung des Castell de Sant Guim de la Plana stammt aus dem Jahr 1065 und findet sich im Testament von Enmengarda. Damit reicht die schriftlich belegte Geschichte des Ortsbilds bis ins Mittelalter zurück, während das Herrenhaus selbst weiterhin die Wahrnehmung der Altstadt bestimmt.

File:Sant-Guim-de-la-Plana.jpg File:Sant-Guim-de-la-Plana.jpg Foto: Araceli Merino via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Der Glockenturm der Santa Maria de Sant Guim de la Plana trägt die Jahreszahl 1870. Santa Maria de Sant Guim de la Plana bewahrt außerdem einige Mauerabschnitte eines älteren Gebäudes. An der Kirche stehen somit ein datierter Glockenturm und ältere Mauerreste nebeneinander; beide Angaben gehören zu den sichtbaren historischen Merkmalen des Ortes.

Natur und Wege

Bei Vicfred befindet sich der Pou de Madern. Der Pou de Madern ist ein intermittierender artesischer Brunnen. Er ist in Kalkstein ausgehöhlt und über Steinstufen erreichbar. Zu ihm gehört ein steinernes Gewölbe. Die Anlage verbindet dadurch die Wassererscheinung des Brunnens mit bearbeitetem Naturstein, einem gestuften Zugang und einer gewölbten Konstruktion.

Bei starken Regenfällen kann der Pou de Madern überlaufen. Seine Umgebung kann sich dann in einen kleinen See verwandeln. Das Wasserbild des Ortes ist deshalb nicht gleichbleibend, sondern kann sich nach ergiebigem Regen deutlich verändern.

Ein Teil des Gemeindegebiets von Sant Guim de la Plana gehört zum geschützten Naturraum Valls del Sió-Llobregós. Die Landschaft rund um Sant Guim de la Plana ist von Trockenfeldbau geprägt. Weitläufige Getreidefelder prägen sie ebenfalls. Ihre Wege laden zum Spazierengehen ein. Zwischen dem geschützten Naturraum und den bewirtschafteten Flächen zeigt sich eine Landschaft, in der Naturraum und Landwirtschaft gemeinsam das nähere Umfeld bestimmen.

Veranstaltungen

Die Festa Major de Sant Guim de la Plana findet im August statt. Einen anderen jahreszeitlichen Akzent setzt das Pessebre Vivent de Sant Guim de la Plana: Es lässt verlorengegangene Berufe wiederaufleben, die aus den Dörfern Kataloniens verschwunden sind.

Mehr als 300 Darsteller wirken dabei mit. Sie treten in 34 verschiedenen Szenen auf, die sich durch die Straßen und Häuser des mittelalterlichen Ortskerns der Segarra bewegen. Das Pessebre Vivent ist damit als umfangreiche Darstellung angelegt, deren Szenen nicht an einem einzigen Innenraum gebunden sind, sondern sich über den historischen Ortskern verteilen.

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Seit 1982 findet das Pessebre Vivent während der Weihnachtsfeiertage in allen Teilen des mittelalterlichen Ortes Sant Guim de la Plana statt. Die Veranstaltung verbindet dadurch die Erinnerung an verschwundene Berufe mit einer seit 1982 bestehenden Tradition und einem weitläufigen Aufführungsraum innerhalb des Ortes.

Ergänzend stehen folgende Ortsseiten bereit: Sanaüja, Verdú, Figuerola de Meià, Montargull de la Vansa, Olius, Cava, Rialp, Aravell.

Unterwegs

Zwei Buslinien verbinden Sant Guim de la Plana und Vicfred miteinander sowie mit Tàrrega, Guissona und weiteren Orten. Die genannten Linien stellen damit eine Verbindung zwischen dem Ort, Vicfred und mehreren weiteren Zielen her.

Für die Suche nach einer Ferienwohnung in Sant Guim de la Plana lässt sich der Ort als Ausgangspunkt für die weitere Reiseplanung vormerken, ohne die historischen, landschaftlichen und jahreszeitlichen Besonderheiten auf eine einzelne Unterkunft zu reduzieren.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lleida.

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