Fondarella: Handwerk, Kirchen und die Route nach Sidamon
Unterkünfte in Fondarella
Kultur und Handwerk
Etwa dreißig alte Handwerke stellt die Mostra d'Oficis i Artesania von Fondarella vor. Die Mostra d'Oficis i Artesania de Fondarella entstand mit dem Ziel, die Wurzeln der Gesellschaft und der Volkskultur wiederzubeleben. Bei der Mostra konnten Besucher sehen, wie Caliquenyes und Orelletes in Fondarella hergestellt wurden.
File:Sant sebastià de fondarella.JPG
Foto: Francesc Balcells i Llobera ( talk ) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Die Herstellung von Caliquenyes und Orelletes war bei der Mostra in Fondarella zu sehen.
Route
Die Route „De Fondarella a Sidamon“ beginnt am Camí de Mollerussa nahe den Bahngleisen. Im weiteren Verlauf verlässt sie den Ortskern von Fondarella. Anschließend erreicht sie den Canal Auxiliar d'Urgell. Durch den Bereich von Sidamon führt sie weiter, bevor sie anschließend nach Fondarella zurückkehrt.
Ihr Verlauf verbindet damit den Ausgangspunkt am Camí de Mollerussa mit dem Ortskern, dem Canal Auxiliar d'Urgell und dem Bereich von Sidamon. Die Rückkehr nach Fondarella gehört ebenfalls zum beschriebenen Verlauf.
Bauformen
Die Pfarrkirche Santa Maria in Fondarella hat romanischen Ursprung. Im 15. Jahrhundert wurde die Pfarrkirche umgebaut. Santa Maria besteht aus drei Schiffen. Zur Kirche gehören außerdem drei längliche, halbrunde Apsiden. Ihre Fassade besteht aus grauen Steinquadern. An dieser Fassade befindet sich ein voussoiriertes Portal. Ebenfalls zur Fassadengestaltung gehört ein profilierter Okulus. Den oberen Abschluss bildet ein dreieckig profilierter Glockengiebel.
An Santa Maria treffen mehrere klar benannte Baumerkmale zusammen: der romanische Ursprung, der Umbau im 15. Jahrhundert, die dreischiffige Anlage und die drei Apsiden. Auch die Fassade ist durch einzelne Formen gegliedert. Die grauen Steinquader bilden ihre Oberfläche, während Portal, Okulus und Glockengiebel unterschiedliche Akzente innerhalb der Fassadengestaltung setzen.
Die Ermita de Sant Sebastià ist eine schlichte Kapelle. Das Bauwerk ist einschiffig. Die Kapelle liegt unmittelbar am Ort Fondarella. Außerdem befindet sie sich an einer Wegkreuzung. Die Ermita de Sant Sebastià hat einen Glockengiebel mit einer Öffnung. An beiden Ecken sitzen spiralförmige, aus Ziegeln gefertigte Säulenabschlüsse.
Bei der Ermita de Sant Sebastià stehen die einfache, einschiffige Form und die besonderen Abschlüsse des Glockengiebels nebeneinander. Die Öffnung im Giebel gehört ebenso zum Bauwerk wie die spiralförmigen Säulenabschlüsse aus Ziegeln an beiden Ecken. Ihre Lage an einer Wegkreuzung und unmittelbar am Ort Fondarella ergänzt die bauliche Beschreibung um den genannten Ortsbezug.
Cal Reinyé ist ein zweigeschossiges Eckhaus. Seine Fassade weist bearbeitete Stürze auf. Der Sturz des zentralen Balkons trägt den Namen PERE REINYÉ.
Auch bei Cal Reinyé liegt das charakteristische Detail an der Fassade. Das zweigeschossige Eckhaus erhält durch die bearbeiteten Stürze eine klar beschriebene äußere Gestaltung; am zentralen Balkon ist mit PERE REINYÉ zudem eine konkrete Inschrift auf dem Sturz überliefert.
Ortsleben
In Fondarella findet jeden Sonntag ein Wochenmarkt statt. Der Markt gehört damit zum regelmäßig wiederkehrenden Ortsleben und ist an einen festen Wochentag gebunden.
Weitere Orte: Canalda, Tàrrega, El Pont De Bar, Solsona, Vilanova de Meià, Tírvia, La Baronia De Rialb, Salàs de Pallars
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