Ciutadilla: Burg, Convent und Sant Roc
Unterkünfte in Ciutadilla
In Ciutadilla steht eine mittelalterliche Festung aus dem 11. Jahrhundert. Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Burg wiederaufgebaut und in einen Residenzpalast umgewandelt. Ihr Bergfried umfasst sieben Geschosse. Die Fenster des Bergfrieds sind Renaissancefenster. Ihre Gestaltung ist von der Gotik beeinflusst. Von der Burg reicht das Panorama über die Umgebung.
File:Castell de Ciutadilla, Urgell, Lleida.jpg
Foto: Angela Llop via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0
Die Burg verbindet damit die mittelalterliche Entstehung der Festung mit dem späteren Umbau zum Residenzpalast. An ihrem Bergfried lassen sich sieben Geschosse und die besondere Gestaltung der Fenster zusammen betrachten. Die Renaissancefenster mit gotischem Einfluss ergänzen die historische Entwicklung der Anlage um ein deutlich sichtbares architektonisches Detail.
Geschichte
Das Convent del Roser wurde im Jahr 1582 von Gispert de Guimerà gegründet. Die Anlage ist im Stil der Renaissance gestaltet. Spätgotische Elemente gehören zu ihrer Architektur. Das Rosettenfenster gehört zur Kirche des Convents. Ein Glockenturm ist ein weiterer Bestandteil. Wasserspeier gehören ebenfalls zu den baulichen Einzelheiten. Eine Kanzel trägt heraldische Motive. Von den erhaltenen Resten des Convent del Roser lassen sich der Grundriss der Kirche und einige Außenstrukturen erkennen. Diese Außenstrukturen sind mit den Klosterräumen verbunden. Auch der Innenhof ist mit den Außenstrukturen verbunden.
Im Convent del Roser treffen somit die Gründung im Jahr 1582, die Renaissancegestaltung und spätgotische Bauelemente aufeinander. Rosettenfenster, Glockenturm, Wasserspeier und Kanzel gehören zu den unterschiedlichen Einzelheiten der Anlage. Die erhaltenen Reste machen außerdem den Zusammenhang zwischen Kirche, Außenstrukturen, Klosterräumen und Innenhof nachvollziehbar.
Die Pfarrkirche Sant Miquel liegt fast auf dem höchsten Punkt von Ciutadilla. Sie befindet sich am Fuß der Burg. Das Kirchengebäude stammt aus dem 17. Jahrhundert. In der Pfarrkirche befindet sich ein gotischer Sarkophag. Auf ihm liegt eine Statue. Der Sarkophag gehörte der Familie Guimerà.
Kultur
Casa Valls zeigt restaurierte landwirtschaftliche Räume. Zu diesen Räumen gehören Öl- und Weinpressen. Getreidespeicher zählen ebenfalls dazu. Zum restaurierten Bestand gehören außerdem ein Keller, ein Stall und eine Speisekammer. Der Espai de la Vida Rural in Casa Valls dient außerdem als Galerie. Die Galerie zeigt Werke von Künstlerinnen und Künstlern. Diese leben in der Vall del Corb. Der Besuch von Casa Valls ist kostenlos.
Casa Valls bewahrt damit verschiedene Bereiche eines früheren landwirtschaftlichen Alltags in restaurierten Räumen. Die Galerie im Espai de la Vida Rural ergänzt diese Räume um zeitgenössische Werke von Kunstschaffenden aus der Vall del Corb. So stehen innerhalb von Casa Valls landwirtschaftliche Ausstattung und regionale Kunst nebeneinander. Der kostenlose Besuch ist ausdrücklich Teil des Angebots.
Geografische Einordnung
Die Einsiedelei Sant Roc wurde aus Dankbarkeit nach der Choleraepidemie von 1720 errichtet. Sie steht auf den Sant-Roc-Ebenen. Die Einsiedelei liegt 3 km von Ciutadilla entfernt. Ihr Standort befindet sich auf 628 Metern Höhe. Am Ostermontag pilgert die Bevölkerung von Ciutadilla zur Einsiedelei Sant Roc.
Die Sant-Roc-Ebenen verbinden dabei den Standort der Einsiedelei mit ihrer Entfernung von Ciutadilla und der Höhenangabe von 628 Metern. Ihre Entstehung steht im Zusammenhang mit der Choleraepidemie von 1720. Am Ostermontag erhält dieser Ort durch die Pilgerfahrt der Bevölkerung von Ciutadilla eine wiederkehrende religiöse Bedeutung.
Der lokale Wanderweg trägt den Namen SL La Bovera i el Riu Corb. Er verläuft durch die Gemeindegebiete von Ciutadilla und Guimerà.
Weitere Ortsseiten: Castellbò, Alpicat, Sarroca De Bellera, Guimerà, Estamariu, Alcarràs, Prulláns, La Noguera
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