Bossòst: Romanik, Wälder und Wege am Portilhon
Unterkünfte in Bossòst
Im historischen Ortskern von Bossòst steht die Pfarrkirche der Jungfrau der Reinigung von Bossòst. Sie trägt auch den Namen Glèisa dera Purificacion de Maria und ist ein bemerkenswerter romanischer Bau. Die Kirche zählt zu den besten Beispielen der aranischen Romanik des 12. Jahrhunderts. Als Kulturgut von nationalem Interesse ist sie in der Kategorie historisches Denkmal eingestuft.
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Foto: Fuchs Robert via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Kultur
Nördlich des Ortes liegt die Burg von Bossòst oberhalb des Vororts Sant Ròc auf dem Felsen Casteràs. Der Aufstieg beginnt bei den Obstgärten und überwindet bis zur Burg etwa 400 Höhenmeter. Damit gehören zum historischen Ortsbild neben der Kirche im Ortskern auch ein höher gelegener Burgplatz und ein Weg, dessen Höhendifferenz in der Streckenbeschreibung mit ungefähr 400 Höhenmetern angegeben ist.
Die beiden historischen Schauplätze liegen an unterschiedlichen Stellen des Ortes: Die Kirche befindet sich im historischen Ortskern, während die Burg nördlich oberhalb von Sant Ròc auf dem Felsen Casteràs liegt. Der Weg von den Obstgärten zur Burg ergänzt diese räumliche Verbindung um einen Anstieg mit ungefähr 400 Höhenmetern.
Natur
Das Naturgebiet Montanhes de Les e Bossòst ist das nördlichste Naturgebiet Kataloniens. Es umfasst ausgedehnte atlantisch geprägte Laubwälder. In den tieferen Lagen wachsen großblättrige Eichenwälder, während die mittleren Höhenlagen von Buchenwäldern geprägt sind. Zur vielfältigen Fauna des Naturgebiets zählen Braunbären und Mittelspechte. So stehen im selben Naturraum unterschiedliche Waldtypen und zwei ausdrücklich benannte Tierarten nebeneinander.
Der Wechsel der Waldgesellschaften zeigt sich auch in den benannten Wegen rund um Bossòst. Zu den tieferen und näheren Bereichen gehören großblättrige Eichen, Haselsträucher, Erlen und Ahorn. In mittleren Höhenlagen und auf dem Weg zum Portilhon prägen dagegen Buchen und Weißtannen das Waldbild.
Wege und Aktivitäten
Die Route Saubaga beginnt am Turm der Glèisa de Sta. Maria de Bossòst und führt bis zur Kapelle St. Joan Crisòstom. In der näheren Umgebung von Bossòst verläuft sie durch abwechslungsreiche Vegetation. Haselsträucher und Eichen gehören ebenso dazu wie Erlen und Ahorn. Auf dem Weg zum Portilhon führt die Route außerdem durch Buchen- und Weißtannenwälder.
Eine kurvenreiche Straße führt von Bossòst zum 1.293 m hohen Portilhon-Pass an der französischen Grenze. Ihr Verlauf geht durch einen dichten Weißtannenwald, und die Strecke eignet sich zum Radfahren. Bei Bossòst ist die Garona in diesem Abschnitt besonders breit und wasserreich. Der Fluss bietet geeignete Bedingungen für Rafting und andere Abenteuersportarten.
Die Saubaga-Route verbindet dabei einen benannten Ausgangspunkt am Turm der Glèisa de Sta. Maria de Bossòst mit dem Ziel an der Kapelle St. Ihr Verlauf führt zunächst durch Haselsträucher und Eichen sowie durch Erlen und Ahorn; auf dem Weg zum Pass kommen Buchen- und Weißtannenwälder hinzu.
Anreise
Von Bagnères-de-Luchon ist Bossòst über den Portilhon-Pass erreichbar. Die französische Straße D618A führt dabei weiter als N-141 nach Bossòst. Die Anreisebeschreibung verbindet damit den Passübergang mit den beiden genannten Straßenabschnitten.
Der Portilhon bildet in dieser Anreise zugleich den genannten Übergang an der französischen Grenze und den Bezugspunkt der kurvenreichen Straße aus Bossòst. Von der französischen Seite führt die D618A weiter als N-141 in Richtung des Ortes.
Weitere Orte
Weitere Ziele zum Entdecken sind Ventolà, Ribera d’Urgellet, Preixens, Portell, Salàs de Pallars, Linyola, Ribera de Montardit und Palou.
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