Arbeca: Fortalesa dels Vilars, Sant Jaume und Landschaft
Unterkünfte in Arbeca
Die Fortalesa dels Vilars d’Arbeca bildet einen außergewöhnlichen archäologischen Komplex. Sie zählt zu den am besten erhaltenen iberischen archäologischen Fundstätten Europas. Die Generalitat de Catalunya erklärte die Fortalesa dels Vilars d’Arbeca 1998 zum „Bé d’Interès Nacional“.
Kultur
Die Església de Sant Jaume ist eine große neoklassizistische Kirche aus dem Jahr 1683. Sie ist das größte religiöse Gebäude in Les Garrigues. Ungewöhnlich ist ihr Grundriss: Das Gebäude ist breiter als lang.
Eine geführte Besichtigung des historisch-künstlerischen Ensembles von Arbeca umfasst den Schlosspalast und die Vila closa. Die Besichtigung schließt auch die Kirche Sant Jaume ein. Von der Spitze ihres Glockenturms bietet sich ein Ausblick auf das historische Zentrum und die Garrigues urgellenques.
Die Vila closa von Arbeca ist ein gut erhaltenes historisches Zentrum. Ihre Gassen und Arkadenplätze geben einen Einblick in die mittelalterliche Vergangenheit der Stadt.
Das Gebäude der Cooperativa Arbequina, in dem sich das Tourismusbüro von Arbeca befindet, wurde 1919 von Cèsar Martinell entworfen. Das Gebäude der Cooperativa Arbequina ist in die Ruta del Modernisme de les Garrigues aufgenommen.
Geschichte
Das Oleotourismus-Angebot der Cooperativa Arbequina umfasst einen Besuch des alten Molí de l’Argilés und der historischen Ölpressen. Die Ölmühle Molí d’oli de l’Argilés stammt aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts und besitzt große steinerne Mühlsteine.
Das Kulturerbeensemble Molins de l’Ambò besteht aus zwei Getreidemühlen. Dazu gehören der Molí de Baix und der Molí de Dalt sowie die zugehörigen wasserbaulichen Anlagen.
Die ersten Dokumente, in denen die Ermita de Santa Caterina erwähnt wird, stammen aus dem späten 15. Jahrhundert. Von der Ermita de Santa Caterina bietet sich ein Panoramablick über die Ebene von Urgell. Für den Besuch der Ermita de Santa Caterina wird empfohlen, das Fahrzeug am Fuß des Hügels abzustellen und den steilen Abschnitt zu Fuß hinaufzugehen.
Landschaft
Die Route Oliveres, pedra seca i alzines carrasques führt durch eine Landschaft mit Oliven- und Mandelhainen, großen Hochebenen, felsigen Bereichen, Trockensteinbauten, Garrigue und Steineichen.
Das Fondo de la Coma, auch Fondo del Soldevila oder Fondo del Trull genannt, ist das längste Tal und besitzt die breiteste Talsohle im Gemeindegebiet von Arbeca.
Weitere Orte
Weitere Orte in dieser Auswahl sind Montmagastre, Ribera de Montardit, Abella De La Conca, Cubells, Soriguera, Burg, La Noguera und Linyola.
Natur
Das Naturgebiet Secans de Belianes–Preixana ist als ZEPA ausgewiesen. Es liegt im Südwesten der Comarca Urgell. Bei Arbeca reicht es geringfügig in die Comarca Les Garrigues hinein.
Das Gebiet ist ein Brutgebiet für mehr als 30 Vogelarten. Das Naturgebiet Secans de Belianes–Preixana kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lleida.