Zum Inhalt

Ullà zwischen Montgrí-Massiv und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Ullà

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Ullà liegt im Parc Natural del Montgrí, les Illes Medes i el Baix Ter. Die Muntanya d’Ullà ist ein 307,9 Meter hoher Gipfel des Montgrí-Massivs. Naturraum und Ortsgeschichte begegnen sich in konkreten Wegen, Bauwerken und Spuren früherer Bewohner.

Unterwegs

Ein Rundweg durch die Ebene von Ullà und zur Ter-Schleuse führt durch Apfelplantagen und nähert sich dem Fluss Ter. La Resclosa liegt an diesem Rundweg und wurde 1679 erbaut. Außerdem passiert die Strecke einen kleinen Luftschutzbunker aus dem Spanischen Bürgerkrieg, der nahe der Kontrollhütte des Flugplatzes liegt. Auf derselben Route folgen Landschaft, Wasserbau und Kriegsgeschichte unmittelbar aufeinander. Für die Vorbereitung eines Rundwegs lohnt es sich, die aktuellen Wegverhältnisse vor dem Aufbruch zu prüfen.

Anreise

Am Kreisverkehr von Ullà an der C-31 neben dem Carrer Major gibt es kostenlose Parkplätze für mehr als 30 Fahrzeuge. Wer mit dem Auto anreist, sollte vor der Abfahrt die aktuellen Bedingungen prüfen.

Kultur

Santa Maria d’Ullà wurde 1804 geweiht und ersetzte Sant Andreu als Pfarrkirche. Die neoklassizistische Kirche besitzt einen kreuzförmigen Grundriss und eine große Kuppel über dem Querschiff. Bauzeit, Grundriss und Kuppel verbinden sich zu einem markanten historischen Bauwerk im Ortsbild.

Mas Xiquet ist ein großer Bauernhof mit zwei Arkadengalerien am höchsten Punkt von Ullà. Die Aufenthalte von Víctor Català im Mas Xiquet und ihre Kenntnis des Montgrí-Massivs inspirierten den modernistischen Roman Solitud aus dem Jahr 1905. Der Bauernhof verbindet seine bauliche Gestalt mit der Literaturgeschichte rund um Víctor Català und das Montgrí-Massiv. Kulturinteressierte finden in Kirche, Bauernhof und Roman drei unterschiedliche Anknüpfungen an die Ortsgeschichte.

Anzeige

Ortsgeschichte

Das Portal am Carrer de la Muntanya war wahrscheinlich eines der Tore des mittelalterlichen befestigten Ortskerns von Ullà. Der Carrer Jeroni Pujol ist eine schmale, gewundene Gasse, die den Carrer Major mit dem Carrer de Sant Antoni verbindet; der Großteil der Häuser wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Die heutige Gestaltung des Font-d’Ullà-Platzes könnte aus dem 15. oder 16. Jahrhundert stammen. Portal, Gasse und Platz zeigen die Ortsgeschichte an erhaltenen Formen: ein möglicher Zugang zum befestigten Kern, eine Verbindung zwischen Straßen und ein Platz mit möglicher älterer Gestaltung.

Im Cau del Duc d’Ullà und an weiteren Fundstellen in den Bergen wurden prähistorische Werkzeuge und Überreste von Tieren gefunden, die Homo heidelbergensis gejagt hatte; diese Menschen hielten sich dort zeitweise auf. Die Funde reichen von Werkzeugen und Jagdtieren bis zur zeitweisen Anwesenheit dieser Menschen. Für den Besuch historischer und vorgeschichtlicher Schauplätze empfiehlt es sich, vor Reiseantritt aktuelle Öffnungszeiten und Hinweise zur Zugänglichkeit zu prüfen.

Weitere Ziele für das Stöbern sind Toses, Hostalric, Romanyà d'Empordà, Besalú, Les Planes D'hostoles, Vall-Llobrega, Urús und Vallfogona de Ripollès.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.
Anzeige