Romanya De La Selva entdecken: Dolmen, Kirche und Korkeichenwälder
Unterkünfte in Romanya De La Selva
Kultur und Geschichte
In Romanyà de la Selva steht das Dolmen de la Cova d’en Daina, eines der vollständigsten und am besten erhaltenen Megalithdenkmäler Kataloniens. Die Cova d’en Daina ist ein repräsentatives Grabdenkmal des Typs „katalanische Galerie“ beziehungsweise „breiter Korridor“.
Sant Martí de Romanyà ist eine vorromanische Kirche aus der zweiten Hälfte des 10. oder vom Beginn des 11. Jahrhunderts. Sie besitzt einen kreuzförmigen Grundriss mit vorspringenden Armen. Die Kirche hat außerdem eine trapezförmige Apsis und durchgehend gewölbte Überdachungen. Im Jahr 1019 wird Sant Martí de Romanyà als zur Kanonie von Girona gehörig erwähnt.
Mercè Rodoreda wählte Romanyà de la Selva zum Schreiben und zum Leben in den letzten Jahren ihres Lebens. Dort vollendete sie das Schreiben von „Mirall trencat“. Auf dem Friedhof von Romanyà befindet sich das Grab von Mercè Rodoreda. Die Creu de Romanyà ist sieben Meter hoch, wurde 1904 errichtet und 1945 wiederaufgebaut. Der Menhir de la Murtra ist 2,35 Meter hoch und wurde 1952 von Lluís Esteva und weiteren Mitwirkenden aufgerichtet.
Zum geführten literarischen Rundgang „Rodoreda–Romanyà“ gehören Texte und Lesungen aus den Büchern von Mercè Rodoreda, die zu ihren Figuren und den Landschaften von Romanyà de la Selva führen. In Sant Martí de Romanyà finden Messen im Winter am zweiten Sonntag jedes Monats um 12:15 Uhr und im Sommer am zweiten und vierten Sonntag jedes Monats um 12:15 Uhr statt.
Wandern
„Els Gegants del Bosc“ ist eine drei Kilometer lange Rundroute um Romanyà de la Selva. Der Landschaftsbereich Font del Prat gehört zu dieser Rundroute. Mehrere monumentale Korkeichen sind ebenfalls Teil von „Els Gegants del Bosc“. Die Route umfasst außerdem die romanische Kirche Sant Martí de Romanyà und das Dolmen de la Cova d’en Daina.
Die Wanderroute „Gegants de Romanyà“ umfasst den Menhir de la Murtra. Der GR 92.1 Puig d’Arques–Romanyà de la Selva ist als Wanderroute ausgewiesen. Die Wanderroute PR-C110 führt von S’Agaró über Castell d’Aro und Santa Cristina d’Aro nach Romanyà de la Selva. Der Abschnitt GR-92.1 von Romanyà de la Selva nach Solius ist als Wanderroute ausgewiesen.
Landschaft und Natur
Die Korkeichenwälder von Romanyà sind lichte und offene mediterrane Wälder. Sie werden von Korkeichen dominiert und von Kiefern begleitet. Die Wälder bieten ein reiches Unterholz und eine sehr hohe Biodiversität.
Das Massiv Les Gavarres enthält eine Gruppe von Megalithen. Diese Gruppe fällt durch die Anzahl und die räumliche Nähe ihrer Monumente auf. Große Teile von Les Gavarres sind durch Natura 2000 und den katalanischen Plan für naturkundlich bedeutende Gebiete (PEIN) geschützt.
Die Cova d’en Daina gilt als für Besucher leicht zugänglich.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Santa Cristina De Aro.