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Sant Martí De Llémena – Vulkanismus und romanische Kirchen

Unterkünfte in Sant Martí De Llémena

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Natur und Geologie

Die Gemeinde Sant Martí De Llémena erstreckt sich entlang des mittleren Tals der Riera de Llémena, die ihr Gebiet durchquert. Eine besondere Landschaftsform bilden die Felsklippen von Coves i cingles de Sant Martí, die den Ort Sant Martí beinahe umgeben. In ihnen sind Höhlenlebensräume aus dem Neolithikum, dem Chalkolithikum und der Bronzezeit bewahrt, deren Zeitraum von 3500 v. Chr. bis 700 v. reicht.

File:Clot de l'Omera, a Sant Martí de Llémena.jpg File:Clot de l'Omera, a Sant Martí de Llémena.jpg Foto: Quelet via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Zur geologischen Prägung gehört außerdem die Banya de Boc, ein alter Vulkan, dessen Lavaströme bis in das Tal der Llémena hinabfließen. Ein großer Teil der Berglandschaft der Gemeinde ist von Steineichen- und Kastanienwäldern bedeckt. Wander- und Radtouren zur Banya del Boc führen zu einem der besten Beispiele des quartären Vulkanismus in Katalonien; das Gebiet weist eine große geologische Besonderheit auf. Vor der Abfahrt sind aktuelle Streckenbedingungen und Verkehrshinweise zu prüfen.

Geschichte

Die Pfarrkirche Sant Martí ist für die Jahre 1031 und 1065 belegt. Das ehemalige Castell de Granollers war das Zentrum der Baronie Granollers. Auch die Cova de Boratuna gehört zu den Orten mit archäologischer Vergangenheit: Dort wurde neolithische Keramik gefunden. Die neolithische Keramik aus der Cova de Boratuna gehört zu den archäologischen Spuren neben den späteren Kirchenbauten.

Kirchen und Baukultur

Sant Pere de Llorà ist eine gut erhaltene romanische Kirche mit einem Schiff, einer halbkreisförmigen Apsis und zwei kleinen seitlichen Nebenapsiden. Bei jüngsten Restaurierungsarbeiten wurden im unteren Bereich der Apsis und der Nebenapsiden Reste romanischer Wandmalereien freigelegt. An Sant Pere de Llorà verbinden sich die klar gegliederte romanische Raumform und die später freigelegten Reste der Wandmalereien in einem Bau.

Die Esglesiola de Sant Joan del Pla wurde im 11. Jahrhundert erbaut und bewahrt ihr ursprüngliches Erscheinungsbild, da sie keine wesentlichen Umbauten erfahren hat. Sie liegt direkt an der Straße zwischen Llorà und Sant Martí. Für Besichtigungen historischer Kirchen können aktuelle Öffnungszeiten und besondere Termine vorab geprüft werden.

Die Ermita de Sant Nazari ist eine Kapelle aus dem 18. Jahrhundert auf der gegenüberliegenden Seite der Llémena von Sant Martí. Zu ihr gehören ein längliches Schiff, eine rechteckige Tür und zwei seitliche Fenster. Ergänzt wird der Bau durch einen Glockengiebel mit einer Öffnung sowie eine von zwei glatten Säulen getragene Vorhalle.

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Ländliche Baukultur

Peradalta ist eine dreigeschossige Masia südlich der Ebene Pla de Sant Joan nahe der Llémena. Das Gebäude ist älter als die in einigen Türstürzen eingetragenen Jahreszahlen 1600 und 1611, stammt aus dem 15. oder 16. Jahrhundert und war mit einem quadratischen Turm befestigt. Die Datierungen an den Türstürzen stehen somit nicht für das Baujahr des gesamten Gebäudes.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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