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Sadernes: Wege, Felsen und Geschichte

Unterkünfte in Sadernes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zwischen Fels, Wald und historischen Wegen zeigt Sadernes mehrere Seiten einer Reise durch die Alta Garrotxa. Die Route von Sadernes nach Puig de Bassegoda führt an den Ruinen von Castell Sespasa vorbei. Die vorfeudale Anlage stammt aus dem 9. bis 10. Jahrhundert. Erhalten geblieben sind die Fundamente eines rechteckigen Turms und ein Teil einer Mauer. Zu Castell Sespasa gehört außerdem eine markante Felsplatte mit Kletterrouten.

File:Església de Sant Andreu Guitarriu de Sadernes.jpg File:Església de Sant Andreu Guitarriu de Sadernes.jpg Foto: Arnau Brosa via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Geschichte und Erinnerungsorte

In der Umgebung von Sadernes steht Sant Aniol d’Aguja, ein romanischer Bau aus dem 11. Jahrhundert. Die Kirche wurde 1983 zum Kulturgut von nationalem Interesse erklärt. Unterhalb von Sant Aniol d’Aguja liegt die in den Fels gehauene Krypta Cova de l’Abat. Auch Santa Cecília de Sadernes bewahrt eine Spur der europäischen Geschichte: Hinter ihrer Apsis erinnert eine Markierung des Netzwerks der Erinnerungsorte an den Durchzug spanischer republikanischer Flüchtlinge im Winter 1939.

Der alte mittelalterliche Weg von Sadernes nach Sant Llorenç de Cerdans verlief über das Hostal de la Muga und diente als Weg ins Exil. Die historische Verbindung steht damit neben den Sakralbauten und den Ruinen von Castell Sespasa als eigener Bestandteil der Ortsgeschichte.

Naturraum und Felslandschaft

Der geologische Abschnitt zwischen Sadernes und der ehemaligen Farga gehört zum geschützten Naturraum Alta Garrotxa. Schlucklöcher lassen auf diesem Abschnitt Wasser in den Aquifer sickern. Daneben liegen Kalk-Karren, die durch die chemische Auflösung des Gesteins geformt wurden. Neben dem Weg befindet sich außerdem die natürliche Höhle Cova de la Guitlla. Wasser, Kalk und Höhlen bilden entlang dieses Abschnitts eine Landschaft, deren Formen unmittelbar aus dem Gestein hervorgehen.

Routen und Aktivitäten

Die Route Sadernes–Sant Aniol d’Aguja führt durch ein unwegsames, bewaldetes Gebiet. Entlang der Strecke fehlen Dienstleistungen, Quellen und Mobilfunkempfang. Die Ausschilderung besteht aus orangefarbenen und grünen Markierungen sowie den gelben Markierungen von Itinerànnia. Die Route Sadernes–Puig de Bassegoda beginnt auf dem Weg neben der Kirche Santa Cecília de Sadernes. Neben der Pont de Valentí weist eine G40-Markierung des Itinerànnia-Wegenetzes in Richtung Route 5 nach Bassegoda.

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Das Canyoning ist in der Umgebung auf der zentralen Achse Sant Aniol und les Canals auf 70 Personen pro Woche begrenzt. Die Felsplatte von Castell Sespasa verbindet Kletterrouten unmittelbar mit einer historischen Anlage. Für Wanderungen und Canyoning können aktuelle Routenbedingungen beziehungsweise geltende Vorgaben vor dem Aufbruch geprüft werden.

Ankunft ins Vall de Sant Aniol

Für Besucher, die ins Vall de Sant Aniol wollen, ist während des geltenden Zeitraums der Parkplatz von Sadernes der einzige dafür eingerichtete Parkplatz. Von dort muss die Strecke zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortgesetzt werden. Die Ankunft ist damit eng an den weiteren Verlauf der Strecke und an die gewählte Fortbewegungsart gebunden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sales De Llierca.

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