Ogassa: Kirchen, Bergbauwege und der Taga
Unterkünfte in Ogassa
In Ogassa steht die Kirche Sant Martí d'Ogassa, die aus dem 10. Jahrhundert stammt. Sie liegt auf einer Höhe von 1.370 m. Ihr Standort befindet sich am Weg zum Coll de Jou.
Die Kirche Sant Martí de Surroca stammt aus dem 11. Jahrhundert. Sie liegt im Nordosten des Gemeindegebiets am Weg zum Coll de Pal.
Kultur
Die Kohlebergwerke von Surroca wurden ab dem Ende des 18. Jahrhunderts ausgebeutet. Ihr Betrieb dauerte bis 1967. Nach diesem Zeitpunkt wurden die Bergwerke geschlossen.
Die Kohlebergwerke von Ogassa waren ein wichtiger Grund dafür, dass die Eisenbahn das Ripollès erreichte. Die Seilbahnstation bei Ca l'Armengol wurde 1940 als neue Lösung für den Transport der Kohle eröffnet.
In Ogassa gibt es ein Museum, das von der Bevölkerung geschaffen wurde. Es vermittelt die Arbeit der Bergleute. Auch die Herstellung von Kohlebriketts wird dort vermittelt.
In Ogassa wird der traditionelle Tanz Ball de Sant Ferriol von den jüngsten Kindern getanzt.
Die Zeugnisse der örtlichen Vergangenheit reichen damit von kirchlichen Bauwerken über den Bergbau bis zu den Verkehrswegen, die mit der Kohleförderung verbunden waren. Ergänzt wird dieses historische Bild durch die weiterhin benannte Tradition des Ball de Sant Ferriol und durch das von der Bevölkerung geschaffene Museum.
Wege
Die Route durch die Serra Cavallera kann zu Fuß zurückgelegt werden. Teilweise ist auch die Fahrt mit einem Bergfahrzeug möglich.
Die Rundroute entlang der ehemaligen Lorenstrecken folgt der früheren Verbindung zwischen dem Ortskern von Ogassa und dem Bahnhof Toralles.
Die Route per la Via de Baix folgt der ehemaligen Lorenstrecke. Ihr Verlauf reicht bis zur schiefen Ebene der Meseta de Baix.
Die Route per la Via de Baix führt an den Überresten der Zementfabrik Balaguer vorbei. Dort sind der Schornstein und die Sackabfüllanlagen sichtbar. Die Route führt zu den Überresten des Hauses an der Meseta de Baix.
Die Ruta del Ferro i del Carbó folgt der ehemaligen Eisenbahnstrecke. Diese war mit der Kohleförderung in den Bergwerken von Ogassa verbunden.
Der Camí de Vidabona verläuft größtenteils durch Ogassa.
Die Route entlang des Torrent de la Font Gran führt an der Font Gran vorbei. Dort tritt Wasser aus dem Erdinneren in einem umzäunten Bereich aus.
Die Wege erschließen dabei verschiedene Spuren der Landschaft: ehemalige Lorenstrecken, eine frühere Eisenbahnverbindung, industrielle Überreste und einen Ort, an dem Wasser aus dem Erdinneren austritt. Auch die Serra Cavallera und der Camí de Vidabona gehören zu den genannten Wegverläufen.
Weitere Orte
Weitere Orte entdecken Sie hier: Mieres, Terrades, Pau, Bescanó, Bàscara, Vilamaniscle, Vilademuls und Joanetes.
Natur
Der Taga erreicht eine Höhe von 2.035 m. Er ist der markanteste und höchste Gipfel der Serra Cavallera sowie des inneren Ripollès.
Das Tall Obert de Can Camps ist Ogassas bedeutendster Fundort. Dort kann eine große Vielfalt an Fossilien gefunden werden.
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