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Súria: Castell, Bergbaugeschichte und Natur

Unterkünfte in Súria

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Das Castell de Súria ist seit dem Jahr 992 urkundlich belegt. Eine geführte Tour „Descobrint el Passat“ begleitet Besucher mit einer fachkundigen Person durch das mittelalterliche Castell und das Poble Vell de Súria.

File:View of Suria (2).jpg File:View of Suria (2).jpg Foto: Krzysztof Golik via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Geschichte und Bergbau

Wer die Bergbaugeschichte erkunden möchte, findet im Interpretationszentrum des Museu de la Mineria den Ausgangspunkt für Rundgänge zu bedeutenden Orten der Bergbaugeschichte in Súria und im übrigen Gemeindegebiet. Das Zentrum befindet sich im Gebäude Cal Sivila del Lloc, dem Casinet, und ist über das Tourismusbüro Cal Balaguer del Porxo zugänglich.

Die Colònia Santa Maria wurde ab 1918 von der belgischen Solvay-Gruppe errichtet. Sie war als Arbeitersiedlung für die Beschäftigten der Kalimine und deren Familien bestimmt.

Vom Portal de Manresa in Súria sind heute nur noch kleine sichtbare Überreste erhalten. Das Portal selbst ist vollständig zerstört.

Der Torre de Salipota war Teil der optischen Telegrafielinie Barcelona–Solsona, die ausschließlich militärisch genutzt wurde. Ein Turm von Súria stammt aus dem 11. Jahrhundert. Er hatte Verteidigungs- und Kontrollfunktionen und besitzt einen kreisförmigen Grundriss mit einem Außendurchmesser von 5,35 Metern.

Die historischen Zeugnisse von Súria reichen damit von mittelalterlichen Anlagen bis in die Industriegeschichte des 20. Jahrhunderts. Neben dem Castell, dem Poble Vell und dem Torre de Salipota gehört auch die Colònia Santa Maria zu diesem Bestand. Ihre Geschichte ist mit der Kalimine, der belgischen Solvay-Gruppe und den dort beschäftigten Familien verbunden. Auch die erhaltenen Spuren des Portal de Manresa verweisen auf die frühere Befestigung des Ortes.

Natur und Wege

Der Puig de Sanç ist mit 613 Metern der höchste Berg von Súria. Vom Puig de Sanç bieten sich Ausblicke auf den Bages und die benachbarten Landkreise.

Der Pla de Reguant ist einer der bedeutendsten Auwälder Zentralkataloniens. Er weist eine große natürliche Vielfalt auf.

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Die Ruta-joc de Les Guixeres führt durch Gipssteinbrüche und Öfen. Sie bietet Ausblicke auf den Bereich Les Guixeres am schattigen Hang der Serra del Puig de Sants.

Die Route El Camí del Cable endet an der Casa de la Fàbrica Vella in Súria. Das Poble Vell bietet Ausblicke auf Súria und den Fluss Cardener.

Die Falla de Migmón ist eine spektakuläre geologische Falte. Sie ist zu einem der Symbole von Súria geworden.

Kultur und Feste

Die Caramelles de Súria sind seit dem 16. Jahrhundert urkundlich belegt. Seit Juni 2016 gehören die Caramelles de Súria zum Katalog des Festkulturerbes von Katalonien.

Die erste Ausgabe der Fira Medieval d’Oficis fand im November 2002 statt. Die Fira Medieval d’Oficis bietet Besuchern zahlreiche partizipative Aktivitäten. Dazu zählen Workshops sowie Straßenaufführungen mit Tänzen, Erzählungen, Gesang, Spielleuten und Rittern.

Weitere Orte

Weitere Orte in der übergeordneten Auswahl: Sant Iscle De Vallalta, Sant Mateu De Bages, Tagamanent, Gavà, Sant Cugat Sesgarrigues, Tavertet, Cervelló, Martorell.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Barcelona.

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