Santa Eulália De Riuprimer: Kirche, Feste und Natur
Unterkünfte in Santa Eulália De Riuprimer
Die Kirche Santa Eulàlia wurde erstmals 899 erwähnt; 1041 weihte Abt Oliba einen zweiten romanischen Sakralbau. Durch den Ort fließen der Mèder und die Riera de Muntanyola. Der Mèder trägt auch den Namen Riera de Santa Eulàlia, während die Riera de Muntanyola als Rieral bezeichnet wird. Beide Gewässer gehören zum Einzugsgebiet des Ter.
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Foto: Joe Mabel via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Geschichte und Kirche
Bei Ausgrabungen im Untergeschoss der Kirche wurden 1987 ein anthropomorphes Grab und Mauerreste entdeckt. Die Mauerreste gehörten zu einem Gebäude, das älter ist als die romanische Kirche des 11. Jahrhunderts.
Die Kirche Santa Eulàlia verfügt über einen Ausstellungsraum mit dem romanischen Steindach und einem Kirchenmodell. Dort ist außerdem eine originale katalanische Uhr aus dem 18. Jahrhundert zu sehen.
In der Kirche ist eine alte hölzerne Matraca erhalten. Während der Karwoche ersetzte sie die Glocken, wurde restauriert und zählt zu den wenigen gut erhaltenen Exemplaren dieser Art in Katalonien.
Das Castell de Torroella ist seit 1130 urkundlich belegt.
Feste und bäuerliche Traditionen
Die Festa Major d'Estiu von Santa Eulàlia de Riuprimer findet am ersten Septemberwochenende statt. Sie entwickelte sich aus einer Feier vom Ende des 19. Jahrhunderts; in den 1970er-Jahren wurde sie zur heutigen Sommerfeststruktur umgestaltet.
Die Festa del Segar i el Batre begann 1997 als Würdigung der landwirtschaftlichen Arbeit der Eltern und Großeltern der Dorfbewohner. Das Programm ihrer 30. Ausgabe im Jahr 2026 umfasste Handernte und Dreschen.
Zum Programm gehörten außerdem das Errichten eines Heuschobers und ein Workshop zur Erkennung von Getreidearten.
An der La Font Gran finden am Tag der tornaboda der Festa Major d'Estiu ein gemeinsames Reisessen und eine Sardana-Aufführung statt.
Natur und Wasser
El Roure Gros ist eine hundertjährige Eiche am Ortseingang von Santa Eulàlia de Riuprimer. Am 4. Mai 2009 wurde der Baum als Baum von lokalem Interesse ausgewiesen.
Les Costes Males weist fossilienreiche, karbonathaltige Mergelformationen auf. Diesen Formationen wird didaktisches, touristisches und wissenschaftliches Interesse zugeschrieben.
Das Gebiet Les Costes Males ist von dichtem Buschbewuchs und starkem Gefälle geprägt. Seine Abflüsse entwässern in den Mèder.
Nahe dem südlichen Zugang des Parc de Ventallola befindet sich ein erhöhter Aussichtspunkt.
El Gorg de la Truja ist eine Vertiefung im Verlauf des Mèder. Dort überwindet der Fluss auf einer Strecke mit mehreren kleinen Wasserfällen einen Höhenunterschied von fast 30 Metern.
Der größte Wasserfall endet in einem breiteren und tieferen Becken. Eine lokale Legende erzählt, dass am Gorg de la Truja durch Magie eine brennende Sau mit Ferkeln erschien; dies soll den Namen des Gorgs erklären.
Die Font de Cal Ferrer wurde 2013 von der Gemeinde wiederhergestellt.
Wege und Radrouten
El Gorg de la Truja ist von der La Font Gran aus entlang des Mèder erreichbar. Nahe Kilometer 8 der BV-4316 führt alternativ ein Abzweig zum Mas de la Codina, anschließend führt ein Pfad zum oberen Bereich des Gorgs.
Die nicht motorisierte BTT-Rundstrecke zwischen Muntanyola und Santa Eulàlia de Riuprimer umfasst drei Parcours. Zwei Parcours verlaufen in den beiden Gemeinden, der dritte dient als Verbindungsstrecke.
Santa Eulàlia de Riuprimer sind außerdem die Routen 2, 3 und 4 des Centre BTT Plana de Vic zugeordnet.
Die Pedala-Pedala-Radtour in Santa Eulàlia de Riuprimer erreichte ihre 26. Ausgabe. Sie wird seit mehr als 25 Jahren unter dem Dach der Gemeindeverwaltung organisiert.
Weitere Orte
Weitere Orte zur eigenen Reiseplanung: L'ametlla Del Vallès, Sant Iscle De Vallalta, Teià, La Batllòria, Sant Joan Samora, El Papiol, Berga, Monistrol De Calders
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