Montornès Del Vallès entdecken
Unterkünfte in Montornès Del Vallès
Kultur und Geschichte
Montornès del Vallès bewahrt mit Mons Observans eine römische Siedlung, die im letzten Drittel des 2. Jahrhunderts v. Chr. errichtet wurde. 2008 wurde Mons Observans als Kulturgut von nationalem Interesse (BCIN) in der Kategorie archäologische Zone eingestuft.
Das Poblat ibèric ist als Kulturgut von lokalem Interesse (BCIL) eingestuft. Die iberische Siedlung erstreckte sich im 3. und 2. Jahrhundert v. über einen großen Teil der Hänge des Hügels.
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Foto: Jorge Franganillo via Wikimedia Commons, CC BY 2.0
Castell de Sant Miquel ist eine mittelalterliche Befestigungsanlage, die erstmals 1109 schriftlich erwähnt wurde. Vom runden Bergfried steht nur noch die Hälfte.
Can Masferrer war zunächst eine römische Villa und später ein bedeutender mittelalterlicher Bauernhof. Es gilt als wichtigstes Renaissancegebäude der Gegend; hervorzuheben sind die Fenster aus behauenem Stein und das Portal der kleinen Kapelle Sant Jaume.
Ca l'Ametller ist eines der ältesten Gutshäuser von Montornès. Das Bauernhaus besitzt einen basilikalen Grundriss, und an seiner rundbogigen Haupttür befindet sich ein erhabenes Wappen Kataloniens.
Ca n'Oliver stammt wahrscheinlich aus der Zeit um das 16. Jahrhundert.
Das heutige Bauernhaus Can Bosquerons stammt im Wesentlichen aus dem 16. Jahrhundert. Es ist seit 970 belegt und damit das erste Haus von Montornès, für das historische Belege vorliegen.
Can Galbany - Can Comas Vell ist ein Bauernhaus mit basilikalem Grundriss und Satteldach, das aufgrund seiner Bauart und verwendeten Materialien auf das 16. oder 17. Jahrhundert datiert wird. Auf dem Anwesen steht im Torrent de les Bruixes ein vermutlich im 19. Jahrhundert errichteter Wasserturm.
Die Església de Sant Sadurní wurde wahrscheinlich im 10. Jahrhundert geweiht. Die Antigues Escoles wurden 1884 von dem Architekten Magí Rius geplant und 1930 eröffnet.
Das neoklassizistische, rechteckige Gebäude der Antigues Escoles wird in der Mitte von einem eigenständigen Dreiecksgiebel über dem Walmdach gekrönt. Bis 1964 waren die Antigues Escoles die einzige Schuleinrichtung von Montornès.
Die Torre del Telègraf wurde 1848 als militärische Einrichtung für optische Telegrafie errichtet und nur bis 1862 genutzt. Die Gemeinde Montornès führte dort ab 2007 Ausgrabungs-, Restaurierungs- und Musealisierungsarbeiten durch, die im April 2013 abgeschlossen wurden. Für die Torre del Telègraf sind Besichtigungen nach Vereinbarung vorgesehen.
Der Parc dels Castanyers besitzt eine von Rosskastanien gesäumte Promenade, Blumenbeete, steinerne Bänke, einen gepflasterten Platz und einen kleinen Teich. Früher war er der private Garten des Gutshauses Can Parera; am 11. Mai 1986 wurde er als öffentlicher Park eröffnet. 1993 wurden dort zeitgenössische Skulpturen aus der neunten Ausgabe der jährlichen Ausstellung Mont-Art aufgestellt.
Natur
Der Fluss Besòs entsteht am Zusammenfluss von Congost und Mogent im Gemeindegebiet von Montornès del Vallès. Am Besòs liegen bedeutende Auwälder bei Santa Caterina und nahe Can Bosquerons de Baix.
Der Riu Mogent bewahrt eine bemerkenswerte biologische Vielfalt. Montornès bietet Wege zum Wandern sowie einen Flussweg, an dem die Ufervegetation erlebt werden kann.
Wandern und Besichtigungen
Die Route von Montornès zum Castell de Sant Miquel ist ein 5 km langer Rundweg mit einer Dauer von 3 Stunden und 344 Höhenmetern im Aufstieg. An keinem der beiden Zugänge zu Mons Observans ist motorisierter Verkehr erlaubt.
Der Luftschutzbunker Refugi antiaeri de Ca l'Arnau ist fast 100 Meter lang, an seinem letzten Abschnitt 15 Meter tief und bietet Platz für 200 Personen. Mehrmals im Jahr wird er mit geführten und szenisch gestalteten Besichtigungen geöffnet; Schulbesuche und Gruppenbesuche sind nach Vereinbarung möglich.
Veranstaltungen
Die Festes de Tardor prägen jedes Jahr im November die Veranstaltungen in Montornès und werden zu Ehren des Ortspatrons Sant Sadurní gefeiert.
Weitere Ziele: Calders, Gavà, Artés, La Llagosta, Viladecans, Avià, Santa Eugènia De Berga, Capolat
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