Lliçà d'Amunt: Wege, Wald und Kulturerbe
Unterkünfte in Lliçà D'amunt
Die kurzen PR-Wanderwege von Lliçà d'Amunt sind Rundwege, die sich zu Fuß, mit dem Mountainbike oder zu Pferd begehen beziehungsweise befahren lassen. Ihre Kennzeichnung erfolgt durch senkrechte Pfosten und Schilder sowie durch waagerechte weiße und gelbe Markierungen. Damit verbindet die Wegausweisung unterschiedliche Fortbewegungsarten mit einer klar erkennbaren Kombination aus vertikalen und horizontalen Zeichen.
File:Vista Montserrat des de Lliçà d'Amunt - panoramio.jpg
Foto: xmondejar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Wege und Routen
Lliçà d'Amunt verfügt über ein Netz ländlicher und forstwirtschaftlicher Wege, die zum Wandern, Radfahren und Reiten geeignet sind. Zu diesem Netz gehören auch die beschriebenen PR-Rundwege, deren Streckenlängen als Gesamtumfang angegeben werden. Eine der Rundwanderungen ist insgesamt 12 km lang. Sie verläuft durch die Ebene des Flusses Tenes. Eine weitere Rundwanderung ist etwa 15,5 km lang. Sie führt durch Lliçà d'Amunt über Hügel, Wälder und Täler. Die Angaben zu den Kilometern beziehen sich jeweils auf die vollständige Runde und geben den Umfang der beiden ausgeschilderten Beispiele unmittelbar an.
Natur
Neben dem Fluss Tenes liegt die Bassa de Can Dunyó. Das Feuchtgebiet ist von regionalem Interesse und weist bemerkenswerte Biodiversität auf, insbesondere mit Vögeln aus aquatischen Lebensräumen. Der Bezug zum Fluss und die Einordnung als Feuchtgebiet gehören dabei zur charakteristischen Beschreibung dieses Ortes. Der Wald von Palaudàries ist der größte Wald in Lliçà. Er ist ein mediterraner Mischwald mit Aleppo-Kiefern, Pinien und Steineichen. In den Senken wachsen Eichen. So umfasst die Waldbeschreibung sowohl die vorherrschenden Baumarten als auch den besonderen Bewuchs in den tiefer gelegenen Bereichen.
Kultur und Geschichte
Die Kirche Sant Esteve de Palaudàries besitzt einen großen mittelalterlichen Glockenturm. Sant Esteve de Palaudàries besitzt außerdem den einzigen Torre comunidor im Tal des Tenes. Die Pfarrei Sant Julià de Lliçà d'Amunt ist als solche im Jahr 1014 urkundlich erwähnt. Die heutige Kapelle Sant Baldiri wurde 1715 erbaut.
Die frühesten urkundlichen Erwähnungen der Kirche Santa Justa und Santa Rufina stammen aus den Jahren 1101 und 1125. Der Aplec de Sant Baldiri findet am Montag der zweiten Osterwoche und an Pfingsten statt. Beim Safareig de La Mina kam das Wasser direkt aus einer Mine und nicht aus einem Bewässerungskanal. In diesen Angaben stehen Kirchen, Kapelle, Fest und historische Wasserstelle jeweils für einen eigenen Aspekt des kulturellen Ortsbilds.
Missió Lliçà kann mit einem gedruckten Faltblatt vom Touristeninformationspunkt in der Bibliothek von Lliçà d'Amunt durchgeführt werden. Digital lässt sich die Mission auf einem Mobiltelefon beziehungsweise Tablet durchführen. Für dieses Angebot sind damit sowohl eine gedruckte als auch eine digitale Form beschrieben.
Weitere Orte
Weitere Orte sind Cardona, Tagamanent, Sant Pere De Ribes, Viladrau, Tiana, Castellnou De Bages, Viladellops und Can Cartró.
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