Canoves: Montseny-Natur und iberische Geschichte
Unterkünfte in Canoves
Cànoves i Samalús ist in den Parc Natural del Montseny integriert.
Eine Ferienwohnung in Cànoves i Samalús ist eine mögliche Unterkunft für Reisende; die konkrete Wahl bleibt den persönlichen Vorstellungen überlassen und wird nicht durch eine allgemeine Empfehlung vorweggenommen, sondern individuell für den jeweiligen Aufenthalt getroffen.
File:Can Monells - Cànoves i Samalús - P1050068.jpg
Foto: Pere López Brosa via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Natur
Der Castanyer Gros d'en Cuch gilt mit einem Stammumfang von nahezu 12 Metern als der dickste Baum Kataloniens. Die Route Masies i boscos de Samalús führt durch das Viertel La Riera und den schattigen Wald Esgarrapalls del Llop.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche Sant Muç stammt aus dem Jahr 1077. Sant Muç ist eine Pfarrkirche, an der trotz mehrfacher Umbauten architektonische Elemente der Romanik des ersten Kirchenbaus erhalten sind. Die heutige Struktur der Església de Sant Andreu de Samalús wurde in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts wahrscheinlich über einer älteren kleinen Kirche errichtet.
Der Wanderweg SL-C 90 Riera de Vallfornès führt an den romanischen Ruinen des Castell de Cànoves vorbei, das 1949 als Bien Cultural de Interés Nacional eingestuft wurde. Vom Castell de Cànoves sind ein markanter Schutthaufen, eine Mauer mit Öffnungen ehemaliger Fenster sowie weitere hohe Mauern innerhalb des Areals erhalten. Das Puig del Castell de Samalús ist eine iberische Siedlung, die sich über den Gipfel des Hügels erstreckt.
Die römische Villa Can Martí gilt als eine der ältesten römischen Villen Kataloniens. Mehrere Merkmale lassen vermuten, dass die iberische Fundstätte am Puig del Castell de Samalús die Stadt Lauro gewesen sein könnte. Der Forn ibèric de Samalús bewahrt die Überreste eines Keramikofens, der wahrscheinlich von Iberern und den ersten römischen Kolonisten im 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. erbaut und genutzt wurde.
Wege
Die Route zum Poblat ibèric de Lauro führt bergauf zum Puig del Castell und zur iberischen Siedlung von Lauro. Der Zugangsweg zur iberischen Siedlung am Puig del Castell ist markiert, ausgeschildert und instand gehalten. Die Route Masies i boscos de Samalús führt dagegen durch La Riera und den schattigen Wald Esgarrapalls del Llop.
Lokale Traditionen
Die Mostra del Carboneig ist eine alle zwei Jahre stattfindende Tradition zu Ehren der Köhler. Die Festa de les Maduixes ist eine Veranstaltung rund um Erdbeeren, an der Kinder und Erwachsene aktiv teilnehmen können. Die Fira-Mercat de Sant Ponç bietet handwerklich hergestellte Lebensmittel wie Honig, kandierte Früchte, Pasteten, Kuchen, handwerklich erzeugten Käse und Wurstwaren an. Auf der Fira-Mercat de Sant Ponç werden Heil- und Aromapflanzen angeboten. Zur traditionellen Küche des Montseny gehören langsam gegarte Gerichte mit saisonalen Erzeugnissen aus örtlichen Gärten.
Weitere Orte
Weitere Orte im selben übergeordneten Gebiet sind Castelldefels, Fígols, Centelles, Baix Llobregat, Manlleu, El Pla Del Penedès, Torelló und Castell De L'areny.
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