Abrera: Natur, Geschichte und Weinbau

File:Montserrat - Monestir de Montserrat - Carretera de Abrera a Manresa - View South.jpg File:Montserrat - Monestir de Montserrat - Carretera de Abrera a Manresa - View South.jpg Foto: Txllxt TxllxT via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Am Rand der Metropolregion Barcelona bildet die Umgebung des Flusses Llobregat in Abrera ein Reservoir der biologischen Vielfalt. Das Gut Sant Hilari reicht bis zum Flussbett des Llobregat. Sant Hilari gehört zu Natura 2000. Ebenso gehört das Gut zum Parc Rural del Montserrat und zur ZEPA-Schutzzone für Vögel.

Natur

Die natürliche Umgebung von Abrera ist als Besonderes Schutzgebiet für Vögel (ZEPA) ausgewiesen. Bei Erhebungen in Abrera wurden 161 Vogelarten festgestellt. Unter den erfassten Arten befinden sich ansässige, sommerliche, überwinternde und ziehende Vögel. Die Zona natural de Can Morral umfasst zusammenhängende einheimische Wälder. Die Zone umfasst außerdem flussnahe Auwälder. Auch vielfältige krautige Wiesen sind Teil der Zona natural de Can Morral.

Damit stehen in Abrera mehrere Landschaftsräume nebeneinander: das Flussbett des Llobregat, die flussnahen Auwälder, einheimische Wälder und krautige Wiesen.

Geschichte und Kultur

Die romanische Kirche Església de Sant Pere d'Abrera wurde etwa im 12. Jahrhundert erbaut. Das Gebiet von Voltrera wird bereits seit 996 erwähnt. Die Burg Castell de Voltrera ist erstmals 1027 urkundlich belegt. Die baulichen Überreste von Castell de Voltrera d'Abrera liegen auf einem 218 Meter hohen Hügel. Von diesem Hügel bieten die Überreste Ausblicke auf die Täler des Llobregat und des Anoia.

Die zeitlichen Bezüge reichen damit von der Erwähnung Voltreras im Jahr 996 über die urkundliche Belegung der Burg im Jahr 1027 bis zur romanischen Kirche aus etwa dem 12. Jahrhundert. Bei Castell de Voltrera verbindet sich die historische Überlieferung mit den erhaltenen baulichen Überresten auf dem Hügel.

Die archäologische Fundstätte Les trinxeres de la Guerra Civil Espanyola wurde ausgegraben und zugänglich gemacht. Vorausgegangen waren archäologische Maßnahmen in den Jahren 2017 und 2018. Der Verteidigungskomplex umfasst etwa 4.500 Quadratmeter. Er besteht aus mehreren Schützengrabenlinien. Zu ihm gehören außerdem vier Unterstände und drei Schützenlöcher.

Die Anlage ist dadurch nicht nur über ihren Namen und ihren historischen Zusammenhang beschrieben, sondern auch über ihre Ausdehnung und ihre einzelnen Bestandteile. Mehrere Schützengrabenlinien, vier Unterstände und drei Schützenlöcher gehören zu dem etwa 4.500 Quadratmeter großen Verteidigungskomplex.

El Caramell ist eine Kunstinstallation in der Natur. Errichtet wurde sie in Trockenmauertechnik im Bereich des Torrent Gran.

Weitere Orte

Weitere Ziele sind Gualba, Taradell, Palau-solità i Plegamans, Olèrdola, Sant Fost de Campsentelles, Artés, Mas Ram und Cabrera De Mar.

Wege und Weinbau

Die vierte Etappe des Camí de Sant Jaume del Llobregat verläuft von Martorell über Abrera nach Esparreguera. Zwischen Abrera, Martorell und Ullastrell befindet sich Can Morral del Molí, ein Landwirtschaftsbetrieb für Wein- und Olivenanbau. Der Betrieb wird ökologisch bewirtschaftet. Auf Can Morral del Molí werden geführte enologische Besichtigungen der Weinberge angeboten. Zu diesen Besichtigungen gehören Weinverkostung und Essen.

Der Weinbau ist dabei mit dem Olivenanbau und einer ökologischen Bewirtschaftung verbunden. Can Morral del Molí liegt zwischen drei genannten Orten und verbindet den Landwirtschaftsbetrieb mit geführten Besichtigungen der Weinberge. Zu diesem Angebot gehören sowohl die Weinverkostung als auch Essen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Barcelona.

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