La Laguna zwischen Dinosaurier-Ichniten und Festungsgeschichte
Unterkünfte in La Laguna
La Laguna I ist im Rahmen der Erklärung der Dinosaurier-Ichnitenfundstätten von Kastilien und León als Kulturgutstätte von kulturellem Interesse in der Kategorie archäologische Zone eingeordnet. Damit treffen an diesem Ort verschiedene Spuren der Landschafts- und Siedlungsgeschichte aufeinander: archäologische Fundstellen, historische Befestigungen, eine alte Viehtrasse und markante geografische Bezugspunkte.
File:Parroquia de la Concepción, San Cristóbal de La Laguna, Tenerife, España, 2022-01-07, DD, DD 108-110 HDR.jpg
Foto: Diego Delso via Source, CC BY-SA 4.0
Kultur
Während der Blütezeit der sorianischen Castrokultur in der keltiberischen Epoche war das Castillo de la Laguna eine von zwei großen befestigten Siedlungen, die das Gebiet der Tierras Altas beherrschten. Das Oppidum von La Laguna wurde gewaltsam zerstört. Seine spektakulären Befestigungsanlagen umfassten eine Mauer, einen Graben, komplexe Zugänge, Bastionen und Türme. Die zeitliche Einordnung und die baulichen Merkmale gehören dabei zu unterschiedlichen Ebenen der Ortsgeschichte: Einerseits steht die Anlage im Zusammenhang mit der keltiberischen Epoche, andererseits lässt sich an ihren Bauteilen die konkrete Gestalt des Oppidums ablesen.
Natur
La Laguna liegt an der Provinzstraße SO-P-1103 zwischen Santa Cruz de Yanguas und Villar del Río. Zugleich befindet sich der Ort am Rand des Rincón de la Caballera. Von La Laguna aus bietet sich ein weiter Blick auf die Schluchten des Arroyo de la Helechosa. Straßenlage, Randlage und Ausblick beschreiben jeweils einen eigenen räumlichen Bezug und verbinden die Ortsgeschichte mit der umgebenden Landschaft.
Geografische Einordnung
Am Camino del Molino sind Aufschlüsse mit Dinosaurier-Ichniten dokumentiert. Weitere Aufschlüsse mit Dinosaurier-Ichniten befinden sich am Flussufer bei Las Llanas. Die beiden genannten Schauplätze bewahren ihre eigenen Ortsbezüge: Der eine liegt am Camino del Molino, der andere am Flussufer bei Las Llanas. So stehen die Spuren nicht für einen einzigen Sammelpunkt, sondern für zwei benannte Stellen im Umfeld von La Laguna.
In der näheren Umgebung von La Laguna liegt die Puente de las Llanas, eine gepflasterte Steinbrücke über den Fluss Baos. Sie bildet damit einen weiteren geografischen Bezugspunkt neben den archäologischen Fundstellen.
La Laguna ist stark von der Viehzucht geprägt. Die Cañada Real Soriana Oriental umfasst drei Viehtriebe; einer davon verläuft westlich durch die Comarca über Santa Cecilia, La Laguna und Puente de Los Llanos. Der Verlauf verbindet den Ort mit einer regionalen Wegetradition und ergänzt die archäologischen und landschaftlichen Bezüge um einen weiteren historischen Zusammenhang.
Für die Wahl einer Ferienwohnung in La Laguna lassen sich die genannten Schwerpunkte unterschiedlich gewichten: Die Festungsanlage und die Ichniten stehen für archäologische Themen, der Arroyo de la Helechosa und der Rincón de la Caballera für Landschaft, während die Puente de las Llanas und die Cañada Real Soriana Oriental weitere konkrete Ortsbezüge ergänzen.
Weitere Ortsseite: La Cuesta
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Villar Del Río.