Barahona: Vogelwelt, Kultur und Wege
Unterkünfte in Barahona
Die Altos de Barahona, ein als ZEPA und LIC geschütztes Gebiet, beherbergen die Dupontlerche und die Großtrappe. Zugleich gelten sie als eines der besten Habitate Spaniens für die Dupontlerche; dort gibt es 2.200 Brutpaare.
Natur und Landschaft
Barahona ist von einer landwirtschaftlich genutzten Ebene umgeben, die vor allem von mediterranem Buschland und Steineichen geprägt ist. Die offene Ebene bildet dabei einen deutlichen Landschaftsrahmen gegenüber den senkrechten Kalksteinwänden des Canyons.
Die Lagune El Ojo zieht zahlreiche Vögel an und führt vor allem im Frühjahr sowie mitunter auch im Sommer Wasser. In der Landschaft stehen damit Vogelhabitat, die vor allem im Frühjahr und mitunter auch im Sommer Wasser führende Lagune und Kalksteinrelief als unterschiedliche Naturmotive nebeneinander.
Im Nordosten von Barahona liegt ein kleiner Canyon mit senkrechten Kalksteinwänden, durch den der Arroyo de la Sima fließt; er kann zu Fuß erkundet werden. So umfasst die Landschaft sowohl offene Flächen als auch eine wasserführende Lagune und eine von Kalkstein geprägte Schlucht.
Kultur und Geschichte
Die Kirche San Miguel Arcángel in Barahona besitzt einen barocken Retabel und eine Orgel von Diego Madrigal. Retabel und Orgel markieren die Ausstattung, Burgreste und Verteidigungsanlage die bauliche Geschichte der Kirche.
Sie wurde auf den Resten einer alten Burg errichtet und ist Teil der Verteidigungsanlage des Ortes. Damit verbindet sich sakrale Ausstattung mit militärischer Ortsgeschichte.
Der Kalksteinmonolith El Mojón de las Brujas, auch El Confesionario de las Brujas genannt, besitzt ein zentrales Loch von etwa 15 Zentimetern Durchmesser.
Wege, Aussicht und Radtouren
Neben der Kirche von Barahona befindet sich auf dem höchsten Punkt der Anhöhe, auf 1.137 Metern Höhe, ein Aussichtspunkt. Von dort reicht der Blick auf die Sierra Cebollera und Urbión, den Moncayo, die Sierra del Alto Rey und die Sierra de Ayllón. Der Aussichtspunkt verbindet damit einen konkreten Höhenwert mit einem Blick über mehrere Gebirgszüge.
Eine regionale Besucherroute führt von den Altos de Barahona nach Monteagudo de las Vicarías.
In der Umgebung von Barahona sind längere Radtouren möglich; die Feldwege sind im Allgemeinen in ausgezeichnetem Zustand, während die Straßen nur wenig Verkehr aufweisen. Feldwege und verkehrsarme Straßen bilden dabei zwei unterschiedliche Beschreibungen der Radumgebung.
Aussichtspunkt, Besucherroute und Radtouren unterscheiden sich außerdem nach Höhenlage, regionalem Verlauf und Fortbewegungsart.
Straßen durch den Ort
Die schmale Straße SO-132 durchquert Barahona auf ihrem Weg zwischen Medinaceli und La Riba de Escalote; sie ist eine Straße niedrigeren Rangs.
Auch die heutige CL-101 durchquert Barahona. Sie war früher eine Fernstraße erster Ordnung und wurde „Carretera de Taracena a Francia“ genannt.
Weitere Ortsseiten: Vinuesa, Torreandaluz, Oncala, Casillas De Berlanga, Almarza, La Losilla, Velamazán und Santa María de Huerta.
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