Arévalo de la Sierra: Natur und Kultur entdecken
Unterkünfte in Arévalo De La Sierra
Arévalo de la Sierra liegt in einem Tal am Fuß der Sierra de Alba. Das Gemeindegebiet wird vom Río Rulaque bewässert. Zwischen Landschaft, historischen Bauwerken und archäologischen Spuren zeigt der Ort unterschiedliche Seiten, die sich auf kurzen Wegen ebenso wie auf einer längeren Route erschließen lassen.
Natur
Die Reserva Natural del Acebal de Garagüeta umfasst 406,4 Hektar im Gemeindegebiet von Arévalo de la Sierra in der Sierra de Montes Claros. Ausgewiesen wurde sie durch das Gesetz 11/2008 vom 9. Dezember. Die Stechpalme, botanisch Ilex aquifolium, ist in Castilla y León geschützt.
Der Acebal ist heute der einzige in Garagüeta vorkommende Waldtyp und wird nahezu vollständig von Stechpalmen dominiert. Ein besonderer Anlaufpunkt ist die Casa del Parque del Acebal de Garagüeta. Sie befindet sich in der ehemaligen Lehrerwohnung von Arévalo de la Sierra; das dreigeschossige Gebäude wurde kürzlich rekonstruiert. Es soll als Referenzzentrum für die Stechpalmenbestände dieser Sierras dienen, wofür sensorische und audiovisuelle Elemente vorgesehen sind.
Wege und Landschaft
Im Acebal de Garagüeta ist vormittags ein geführter Spaziergang durch die Weidelandschaft unter der Telefonnummer 975 18 01 67 möglich. Der Rundweg SO10 – Senda del Acebal führt durch den Acebal und umfasst La Choza del Vaquero, die Sestiles und steinige Geröllfelder.
Die unterschiedlichen Wegformate geben Ihnen eine klare zeitliche Orientierung: Der geführte Spaziergang ist am Vormittag möglich, während die Ruta de los Castros Célticos del Norte Soriano mit 26,2 Kilometern und einer geschätzten Dauer von sieben Stunden einen deutlich längeren Rahmen besitzt.
Kultur und Geschichte
Die Iglesia de la Asunción stammt aus dem 18. bis 19. Jahrhundert. In der Ermita del Santo Cristo befindet sich ein kelchförmiges, kegelstumpfartiges Taufbecken mit drei dekorierten Registern: oben mit verschlungenen Stängeln, in der Mitte mit Arkaden und Kreuzen in den Zwickeln und unten mit Andreaskreuzen in Feldern.
Südöstlich des Ortes, zwischen Arévalo de la Sierra und Ventosa de la Sierra, liegt der Castro de El Castellar, auch El Castillo; die Siedlung wird in das 4. bis 2. Jahrhundert v. Chr. datiert und gilt als der größte der in der Provinz untersuchten Castros.
Die markierte Route Ruta de los Castros verläuft zwischen Castilfrío de la Sierra und Gallinero und führt außerdem zu den archäologischen Fundstätten in Ventosa und Arévalo de la Sierra. Als Ruta de los Castros Célticos del Norte Soriano ist sie 26,2 Kilometer lang; die geschätzte Dauer beträgt sieben Stunden.
Zum Ortsbild von Arévalo de la Sierra gehören massive Steinhäuser mit sauber behauenen Quadern an Tür- und Fensterstürzen sowie an den Tür- und Fensterrahmen. Die Ermita del Cristo de los Remedios stammt aus dem späten 18. Jahrhundert und steht an der Senda del Acebal, die zum Acebal de Garagüeta hinaufführt. Das Fest Santo Cristo de los Remedios ist für den Zeitraum vom 12. bis 14. September vorgesehen.
Anreise
Die N-122 gehört zu den wichtigsten Zufahrtsstraßen nach Arévalo de la Sierra. Zusätzlich wird der Ort von einem öffentlichen, reservierungspflichtigen Verkehrsdienst der Junta de Castilla y León bedient.
Die drei Angaben bilden unterschiedliche Vergleichspunkte für Ihre Buchungsplanung.
Weitere Orte
Tajueco, El Espino, Barriomartín, Yanguas, Torreandaluz, Lubia, San Leonardo De Yagüe, Cubo De La Solana
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