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Madrona entdecken: Nekropole, Kirchen und Wege auf der Kalksteinplatte

Unterkünfte in Madrona

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zu den besonderen historischen Spuren Madronas zählt die Nekropole, die nach der von Duratón als die zweitwertvollste Nekropole Spaniens gilt.

Geografische Einordnung

Madrona liegt auf einer großen Kalksteinplatte. Durch das Gebiet von Madrona fließt der Fluss Frío. Die durch Madrona fließenden Flüsse speisen unterirdische Aquifere und fördern fruchtbares, artenreiches Land. Landschaft und Ortsgeschichte stehen hier eng nebeneinander, ohne dass sich die Eindrücke auf eine einzige Sehenswürdigkeit reduzieren.

Kultur

Die Iglesia de la Virgen de la Cerca ist ein Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert mit Umbauten aus dem 16. Jahrhundert. Sie hat romanische Ursprünge und weist einige gotische Veränderungen auf. Zu ihrer Ausstattung gehört eine Kassettendecke im Mudéjar-Stil. Im westlichen Abschnitt ihrer portikusartigen Galerie besitzt sie profilierte Bögen mit schachbrettgemusterten Chambranas auf Doppelsäulen, die mit pflanzlichen Motiven verziert und auf einem Podium aufgestellt sind.

Am Ortsrand von Madrona befindet sich die Ermita del Santo Cristo de la Salud. Sie besitzt ein außergewöhnliches Quadermauerwerk. Bei El Calvario reichen die gruppierten und ausgeschilderten Kreuzwegstationen bis zur Hälfte des Hangs.

Geschichte

Die visigotische Fundstätte Cuesta de la Alamilla wurde in mehreren Kampagnen im Laufe der 1950er-Jahre offiziell entdeckt und ausgegraben. Die Befestigungsanlagen aus dem Spanischen Bürgerkrieg in Madrona waren Teil der dritten Verteidigungslinie, die nationalistische Truppen errichteten, um die Einnahme der Stadt Segovia zu verhindern.

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Wenn Sie eine Ferienwohnung in Madrona auswählen, können Sie die unterschiedlichen Streckenlängen, den archäologischen Schwerpunkt sowie sakrale Baukunst und Flusslandschaft als getrennte Themen Ihrer Tagesplanung betrachten; kulturelle und landschaftliche Akzente lassen sich dabei nebeneinander abwägen. Für die Tagesgestaltung lassen sich ein Rundweg mit zwei angegebenen Längen und die ansteigende Ruta II - Riofrío getrennt betrachten. Die genannten Kirchen- und Wegpunkte setzen dabei andere Akzente als die Fluss- und Landschaftsabschnitte, sodass archäologische Spurensuche, sakrale Architektur und Naturbezug nicht zu einem einzigen Programmpunkt verschmelzen.

Wege

Die Ruta Arqueológica ist ein Rundweg über 3,5 km beziehungsweise 4,2 km mit der Variante La Rumbona; ein Schwierigkeitsgrad ist nicht angegeben. Sie führt über den Cordel de las Tabladillas zur visigotischen Nekropole von Madrona und am Landschaftsgebiet Sotopalacios vorbei, das vom Fluss Milanos durchquert wird.

Die Ruta II - Riofrío beginnt an der Ermita del Santo Cristo de la Salud. Im nahen Umfeld steigt die Ruta II - Riofrío von Madrona über den Camino del Calvario bis zur Mauer des Real Bosque de Riofrío an.

Für die Einordnung der Wege hilft der Vergleich ihrer beschriebenen Struktur: Die Ruta Arqueológica verbindet Rundweg, Nekropole und Landschaftsgebiet, während die Ruta II - Riofrío von einem religiösen Ausgangspunkt über den Camino del Calvario zur Mauer des Real Bosque de Riofrío ansteigt. So treten archäologische, sakrale und landschaftliche Bezugspunkte als unterschiedliche Tagesakzente hervor.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Segovia.

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