Ortigosa del Monte – Natur, Kultur und historische Wege
Unterkünfte in Ortigosa Del Monte
Ortigosa del Monte liegt am Fuß der segovianischen Seite der Sierra de Guadarrama. Der Ort liegt außerdem am Fuß der Cañada Soriana Occidental, eines historischen Viehtriebswegs, der zur Entwicklung von Ortigosa del Monte beitrug. Für Ihre Reiseplanung lassen sich Naturwege, Baugeschichte und die regionalen Verbindungen als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.
Natur
Die Route über den Camino de la Mora verbindet Ortigosa del Monte und La Losa. Dafür gibt es Varianten von 3,5 Kilometern und 6 Kilometern; die Route ist für alle Besucher geeignet. Die beiden Streckenlängen geben Ihnen einen einfachen Rahmen, um die eigene Tagesplanung zu ordnen. Entlang des Camino de la Mora wachsen Steineichen, Eschen und Korkeichen; der Weg gilt als guter Beobachtungspunkt für Vögel.
Der Sendero Ortigosa del Monte–La Losa überquert den Río Milanillos auf einer Holzbrücke. Los bolos gigantes ist ein geologischer Lehrpfad durch eine Granitlandschaft, auf dem die Entstehung der Granitformationen erklärt wird und der an früheren Steinbrüchen vorbeiführt. In der Provinz Segovia ist Peña Campanario als markante Granitformation unter den großen Granitblöcken aufgeführt.
Geschichte
El Berrocal ist als archäologische Fundstätte eingestuft und war der wichtigste Steinlieferant für den Bau des Acueducto de Segovia. Am nordwestlichen Ende der archäologischen Fundstätte befindet sich ein alter Kupferbergbauschacht.
Zu Casa del Esquileo gehörten Viehpferche, Lager- und Arbeitsräume, ein Oratorium, Wohnräume für die Besitzer und ein Platz zum Trocknen der Wolle. Casa del Esquileo war im 18. Jahrhundert ein Schurhof und eine Wollwäscherei mit einem großen, mit einem Familienwappen versehenen Portal.
Kultur
Die Iglesia de San Julián besitzt eine gotische Steinkanzel und ein von Francisco Sancho geschaffenes Hauptretabel aus dem frühen 17. Jahrhundert. In ihrer Apsis bewahrt die Kirche ein schmales, unverziertes Schlitzfenster. Sie bewahrt außerdem ein romanisches Relikt; die im 16. Jahrhundert erfolgte Umgestaltung prägt das heutige Gebäude maßgeblich.
Im Centro Cultural Elena Fortún finden kulturelle Aktivitäten wie Theater, Konzerte und Kurse statt. Die Patronatsfeste zu Ehren von Nuestra Señora del Rosario finden Mitte August statt.
Weitere Orte
Weitere Orte: Tizneros, Maderuelo, Valverde Del Majano, Segovia, Sauquillo de Cabezas, Nava De La Asunción, La Velilla und Chatún.
Anreise
Eine Überlandbuslinie verbindet Otero de Herreros, Ortigosa del Monte, La Losa, Navas de Riofrío, Revenga, den AVE-Bahnhof Segovia Guiomar und Segovia in beide Richtungen.
Der Bahnhof von Ortigosa del Monte befindet sich an der Avenida Estación Ferrocarril, s/n, 40421 Ortigosa del Monte, Segovia. Im weiteren regionalen Umfeld der Etappe Otero de Herreros–Embalse del Pontón Alto des Camino Natural de la Cañada Real Soriana Occidental können Reisende Ortigosa del Monte und La Losa von der Route aus sehen.
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